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2:1 bei den Pinguinen! EHC bleibt Siebter

Eishockey 2:1 bei den Pinguinen! EHC bleibt Siebter

Angetrieben von 600 Fans holte Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern noch das Optimale, das er aus eigener Kraft erreichen konnte, aus der Hauptrunde im Eishockey-Oberhaus heraus, sicherte sich Heimrecht in den Pre-Play-Offs durch ein 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) vor 6350 Zuschauern bei den Krefeld Pinguinen. Ärgerlich: Matt Dzieduszycki wird fehlen.

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Berechtigte Freude: Sebastian Furchner und Christoph Höhenleitner sicherten mit dem EHC Wolfsburg gestern das Heimrecht in den Pre-Play-Offs. Gegner am Mittwoch ist wie gestern Krefeld.

Quelle: samla.de

Die Partie war ruppig, Krefeld hatte mehr Überzahl im ersten Drittel, doch der EHC hatte gute Chancen. Tyler Scofield (5.) scheiterte allein vor Tomas Duba, später hatte Brent Aubin (einmal scheiterte er an Duba, einmal traf er die Scheibe nicht) prima Möglichkeiten.

Für den Diesel war kurz vor der ersten Pause Schluss. Nach seinem Kniecheck gegen Yared Hagos kassierte er seine dritte große Strafe der Saison. „Damit fehlt er am Mittwoch“, so Manager Charly Fliegauf. Für Kniechecks verhängte die DEL zuletzt meist zwei Spiele Sperre, möglicherweise schaut der Angreifer noch länger zu. „Das war dumm von ihm“, schimpfte Fliegauf.

Nur gut, dass Scofield (nach zwölf Minuten vom Puck getroffen) weitermachen konnte, und dass auch Kilian Keller, den Hagos früh zusammengefahren hatte, ebenfalls nach etwas Pause weiterspielen konnte. Es ging zur Sache, der EHC steckte aber nie zurück und steckte den Rückstand (in der langen Unterzahl nach dem Diesel-Foul) weg. Schnell nach dem 0:1 jagte Likens den Puck bei Wolfsburger Überzahl zum Ausgleich in die Maschen.

Die Gäste wurde zunehmend druckvoller, Furchner (mit 21 Treffern sechstbester DEL-Torjäger) schließlich nutzte eine seiner Chancen - nach glänzender Vorarbeit von Tyler Haskins.

rau/jü

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Stehvermögen: Vincenz Mayer (l.) und der EHC ließen sich von Härte, Unterzahl und Rückstand nicht beeindrucken.

Am Ende war das Spiel gestern ein ernsthafter Test. Sowohl Wolfsburg als auch Krefeld hätten ihre Position verbessern können. Keinem gelang es. Nun stehen sie sich in den Pre-Play-Offs erneut gegenüber. Wolfsburg startet am Mittwoch (19.30 Uhr) mit Heimrecht. Kommt der EHC in den maximal drei Spielen weiter, wartet der EHC München im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.

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