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2:1-Sieg in Spiel 3: Die Grizzlys sind wieder da!

Grizzlys Wolfsburg 2:1-Sieg in Spiel 3: Die Grizzlys sind wieder da!

München. Die Grizzlys sind wieder da! Wolfsburgs Eishockey-Profis haben es geschafft. In ihrem insgesamt zehnten Final-Spiel bei ihrer inzwischen dritten Play-Off-Finalteilnahme gelang ihnen der erste Sieg. Und das 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) an Gründonnerstag ist Gold wert. Die Grizzlys verkürzten damit in der Serie auf 1:2.

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Quelle: Imago

München. Vor 6142 Fans in der ausverkauften Olympiahalle trafen Stephen Dixon und Brent Aubin für die Grizzlys. Spiel 4 steigt am Ostersamstag (19 Uhr) in der Wolfsburger Eis-Arena. Nach dem Spiel in München waren noch Karten verfügbar. Tipp für die, die hinwollen: Online unter www.grizzlys.de checken.  Um den Titel zu gewinnen braucht eine Mannschaft vier Siege.

Die Grizzlys gewinnen das dritte Finalspiel in München und wahren ihre Chance auf den Titel.

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Wolfsburg musste gewinnen, ansonsten wäre die Meisterschaft nur noch theoretisch möglich gewesen. Doch die Gäste begannen, als hätten sie ihre Beine vergessen. Lethargisch, passiv, das Team von Trainer Pavel Gross ließ den Meister agieren, allein Keeper Felix Brückmann verhinderte Schlimmeres. Der neunte Münchner Schuss (gegenüber einem Wolfsburger) war drin: Keith Aucoin vernaschte, zack, Lubor Dibelka und zog, zack, blitzschnell ab. Wolfsburg hatte ein Powerplay, es war der gleiche Murks wie am Dienstag. Das Beste in den ersten 20 Minuten: Es stand nur 1:0.

 

Doch dann wurde auch Spiel 3 der Serie ein würdiges Finalspiel. Wolfsburg war wach, Mark Voakes (22.) tauchte allein vor Danny aus den Birken auf, scheiterte. Doch Dixon, der sein Comeback (anstelle von Rob Hisey) gab, staubte nach Jimmy Sharrows Schuss ab. Jeff Likens stoppte Münchens Maxi Kastner mit mächtigem Check, der blieb liegen. Der Wolfsburger Routinier kassierte eine Spieldauerstrafe. Wolfsburgs Coach Pavel Gross schwoll die Halsschlagader, er war mit der Entscheidung überhaupt nicht einverstanden.

 

Die zudem fälligen fünf Minuten Unterzahl überstanden die immer stabiler werdenden Grizzlys aber. Und kaum waren sie komplett, bissen sie zu – Aubin klaute München die Scheibe, Voakes übernahm sie, jagte sie vors Tor, dort fightete Aubin mit zwei Münchnern, dann rutschte der Puck zwischen vier Schlittschuhen und drei Schlägern rein. 2:1? Es gab fast fünf Minuten Pause für den Videobeweis. Und? 2:1! Die Schiris gaben Aubin den Treffer.

 

Lubor Dibelka hätte das 3:1 machen können, Wolfsburg war am Drücker und  ging mit 57 Sekunden doppelter Überzahl in den Schlussabschnitt. Da kann man was machen – das Powerpay sah immerhin besser aus,  doch es blieb weiter ohne Ertrag in dieser Finalserie. Egal. Wolfsburg gab nicht mehr nach. München hatte zwar noch ein Drangphase, wirkte insgesamt aber kopflos wie noch nie in dieser Serie.  

Stimmen nach dem Spiel

Der überragende Brückmann freute sich: „Am Anfang waren wir schläfrig, dann haben wir gesehen, was geht, wenn wir uns an den Spielplan halten.“ Er lobte seine Vorderleute: "Mit so viel Leidenschaft gespielt, so viele Schüsse geblockt." Das Selbstbewusstsein dürfte wachsen. Brückmann: Ich hoffe, das ist der Dosenöffner - und dass uns noch mehr Siege gelingen.“ 

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