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2:1-Führung reicht nicht! EHC vor K.o.

Eishockey 2:1-Führung reicht nicht! EHC vor K.o.

Jetzt ist das Finale weit weg für den EHC! Wolfsburgs Eishockey-Erstligist unterlag gestern den Kölner Haien mit 2:3 (2:1, 0:1, 0:1). Vor 3350 Zuschauern trafen Sebastian Furchner und Ramzi Abid für die Gastgeber. Köln kann morgen alles klarmachen, der EHC braucht noch drei Siege.

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Und wieder jubeln die Haie: Köln (oben) gewann 3:2 in Wolfsburg, braucht nur noch einen Sieg, um ins Finale zu kommen. Wolfsburgs Fans (3350 waren gestern dabei) haben vielleicht schon das letzte Heimspiel der Saison gesehen.

Quelle: Photowerk (gg)

Es war Spiel vier der Halbfinal-Serie, doch beide Teams hatten Power, als sei es das erste Play-Off-Spiel. Der EHC war spürbar heiß, die Gäste auch. Sie waren zudem aber auch mental kühler. In Überzahl schossen sie das 1:0, Alexander Weiß hatte kurz danach das 2:0 auf dem Schläger. Köln hat den stärkeren Kader, Wolfsburg setzte Tempo, einfachen Aufbau und Kampf dagegen. Mit einem Konter, den Furchner aus spitzem Winkel trocken abschloss, fiel der Ausgleich.

Ärgerlich: Nach einem hohen Stock gegen Armin Wurm, der sich danach ausgiebig das Gesicht kühlen musste, gab es keine Strafe gegen Köln. Prompt drängte das Team von Uwe Krupp, aber Marco Rosa streute einen Traumpass zum Konter ein, Abid schoss sich mit Treffer Nummer 6 an die Spitze der DEL-Play-Off-Torjäger und den EHC in Front. Ganz ärgerlich: Kurz vor Ende des ersten Drittels hatte Wolfsburg 80 Sekunden doppelte Überzahl – heraus sprang nichts.

Sport, Eishockey, Halbfinale, EHC Wolfsburg - Kölner Haie, 08042014, Photowerk (gg)

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Im zweiten Drittel begann Wolfsburg besser, dann waren die Haie wieder da, hätten durch Rob Collins (traf das leere Tor nicht) in Führung gehen müssen. Wolfsburg hatte zwar in Unterzahl nichts anbrennen lassen, nutzte aber auch das nächste Powerplay nicht. Konsequenz: Köln spielte eiskalt den Ausgleich heraus. Die Extraklasse der schwedischen Haie-Verteidiger Andreas Holmqvist und Daniel Tjärnqvist gab den Ausschlag. Tjärnqvist schoss nicht von ungefähr das verdiente 3:2. Bitter nur: Vogl hätte vorher mit der Kelle klären können.

rau/jsc

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