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2:0 in München: Tor zum Halbfinale weit offen

EHC Wolfsburg 2:0 in München: Tor zum Halbfinale weit offen

Jetzt ist die Sensation nah! Der EHC Wolfsburg hat das Tor zum Halbfinale geöffnet, gewann gestern vor 4300 Zuschauern mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) beim EHC München, braucht in der Viertelfinal-Serie nur noch einen Sieg.

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Der Schuss, der das Tor zum Halbfinale aufstößt: Aleksander Polaczek hat den Puck zum 1:0 des EHC Wolfsburg in München in die Maschen gejagt, wird von Marco Rosa gefeiert (kl. Bild). Morgen kann Wolfsburg im Heimspiel gegen München die Serie gewinnen.

Quelle: EHC Wolfsburg

Aleksander Polaczek und Sebastian Furchner trafen für Wolfsburg, das morgen (19.30 Uhr) im Heimspiel alles klarmachen will.

In der Hauptrunde viermal Prügel vom Red-Bull-Team bezogen, doch in den Play-Offs schlägt der Tabellensiebte zurück. Zweimal war Wolfsburg in der Saison ohne Tor gegen München geblieben, gestern feierte ein erneut überragender Keeper Felix Brückmann sein zweites Zu-Null gegen den Zweiten. Brückmann war einer der Schlüssel beim wahrscheinlich vorentscheidenden Erfolg. Eine 3:0-Serienführung ist in der DEL noch nie gedreht worden.

Wie in den ersten beiden Partien spielte Wolfsburg auch gestern wieder wie aus einem Guss:  hart, diszipliniert, strukturiert und zielstrebig. Die Führung durch Polaczek war verdient. Wenig später war alles möglich. Marco Rosa traf für Wolfsburg die Latte, die EHCer reklamierten vergeblich Tor, im Gegenzug schoss Daniel Sparre an den Pfosten.

Wolfsburg spielte in der Folge geschickt, verlor nur selten die Ordnung, blockte jede Menge Schüsse. München hatte zunehmend mehr vom Spiel. Aber: Das Team, das sich neben Mannheim in der Hauptrunde als herausragend präsentiert hatte, war zu harmlos, wirkte verunsichert und hatte keine Ideen. Und wenn es mal halbwegs zwingend wurde, etwa durch Francois Methot (29.), war Brückmann da.

Im Schlussabschnitt versuchte München alles, Wolfsburg geriet aber kaum ins Schwimmen und hatte dann noch einmal das Glück des Tüchtigen: Als die Gastgeber ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler drängten, schoss Michael Wolf (60.) an den Pfosten – Furchner im Gegenzug ins leere Netz.

rau/an

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EHC Wolfsburg
Und wieder dichtgemacht: Tyler Haskins (l.), Keeper Felix Brückmann und der EHC treiben München zur Verzweiflung.

„Es sieht gut aus“, freute sich Charly Fliegauf, Manager des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten, nach dem dritten Erfolg im dritten Spiel gegen München. Sein Wunsch: „Am Dienstag muss eine volle Halle hinter uns stehen. Ein Heimspiel muss ein Heimspiel sein. So, wie am vergangenen Freitag.“ Die Kulisse soll auf dem Weg ins Halbfinale helfen, Verteidiger Nick Schaus kann es nicht, ist gesperrt. Das ärgert Fliegauf.

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