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1:4 gegen Krefeld: Die Grizzlys taumeln

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg 1:4 gegen Krefeld: Die Grizzlys taumeln

Wolfsburgs Fans zeigten ihren Grizzlys gestern die kalte Schulter. Nur 1800 kamen. Saison-Minusrekord. Und der heimische Eishockey-Erstligist tat nichts, um wenigstens die nach vier Heimpleiten in Serie zu versöhnen. Nur Sebastian Furchner traf für die Gastgeber beim 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) gegen Krefeld.

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Der Blick sagt alles: Tyson Mulock (v.) und die Grizzlys waren nicht nur in dieser Szene glücklos. Sie bezogen heute mit dem 1:4 gegen Krefeld die vierte Heimniederlage in Serie.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg wollte Wiedergutmachung nach drei Niederlagen am Stück. Das war spürbar. Und sichtbar. Das Spiel wirkte flüssiger, ein wenig druckvoller als zuletzt. Mark Voakes war bei seinem Comeback ein belebender Faktor. Die Grizzlys hatten Chancen, unter anderem schoss Jimmy Sharrow drüber, fälschte Tyson Mulock mal clever ab. Doch der starke Patrick Klein in Krefelds Tor hielt gut.

Wolfsburg versuchte viel, Bemühen war erneut erkennbar. Allerdings: Der letzte Biss fehlte wieder mal. Und bei etlichen Spielern die Form der Vorsaison.

Wie das so ist, wenn nichts läuft - das 0:1 war ein schlechter Witz. Bei Wolfsburger Überzahl stand ein Linienrichter Tyler Haskins im Weg, Gegenspieler Herberts Vasiljevs hatte freie Bahn für die ansonsten völlig harmlosen Pinguine.

Das Unheil begann in Abschnitt zwei. Wolfsburg glich im Powerplay aus. Doch Krefeld tat inzwischen ein wenig mehr.

Wolfsburg ließ die Gäste zu viel spielen. Beim 1:2 stand dann Pinguine-Torjäger Martin Schymainski bei seinem achten Saisontor frei. So viel Freiraum für den Gegner - nicht erst gestern ein Problem. Genau wie Disziplin. Björn Krupp kassierte eine Strafe wegen Checks von hinten - Krefeld erhöhte prompt.

Mit der Sirene zur zweiten Pause gab es eine Rauferei. In deren Gefolge kam Wolfsburg in Unterzahl in den Schlussabschnitt. Das machte eine Aufholjagd nicht leichter. Die kam dann auch nicht. Kurz vor Schluss versuchte es Wolfsburg ohne Torwart und fing sich noch das 1:4. Jetzt taumeln die Grizzlys dem Tabellenende entgegen.

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