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1:3! Wieder gibt‘s von den Pinguinen den Frack voll

Eishockey 1:3! Wieder gibt‘s von den Pinguinen den Frack voll

Bei Angstgegner Krefeld Pinguine ist für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nichts zu holen. Im 16. Auftritt am Niederrhein setzte es am Samstag mit dem 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) die 14. Niederlage. Nur Brett Palin traf zum späten Anschluss vor 4100 Zuschauern.

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Da ist es vorbei: Der Puck ist zum 3:0 für Krefeld (l. Boris Blank) im Wolfsburger Netz, EHC-Keeper Sebastian Vogl war chancenlos.

Quelle: Digitalfoto Matthias

Beide Mannschaften hatten am Vorabend schon gespielt, „wer mental besser drauf ist, gewinnt“, hatte EHC-Coach Pavel Gross zuvor seinen Schützlingen klargemacht. Und damit dürfte ihm nach fünf Minuten, spätestens aber nach 20 Minuten klar gewesen sein, wer als Sieger vom Eis geht. Denn bis dahin hatte sich in Sachen mentale Stärke einiges geklärt.

Gleich in der Anfangsphase hatte der EHC in Unterzahl zwei Riesenchancen, erst kreuzte Aaron Brocklehurst und dann Aleksander Polaczek jeweils allein vor Keeper Tomas Duba auf. Doch der war nicht zu bezwingen, wurde zu Krefelds Bestem.

Man könnte auch sagen: Die EHCer waren einfach nicht cool genug. In der 20. Minute spielte Wolfsburg schon in Unterzahl, da erwies sich auch Verteidiger Jeff Likens als uncool, als mental nicht gut drauf. Er checkte Boris Blank von hinten, musste auch auf die Strafbank. Krefeld markierte das 1:0. „Ein dummes Foul“, schimpfte EHC-Manager Charly Fliegauf. „Das 1:0 spielte Krefeld in die Karten“, monierte Gross.

Nach bösem Check gegen Armin Wurm musste Istvan Sofron duschen, die dazugehörige Fünf-Minuten-Strafe nutzte der EHC nicht, hatte dabei Pech mit einem Lattentreffer von Brent Aubin. Kurz danach markierten die Gastgeber das 2:0. Eiskalt, effizient, mental stark.

So nahm das übliche Krefeld- Unheil für den EHC seinen Lauf. Daran konnte auch Sebastian Vogl nichts ändern, der gut hielt. Und daran änderte auch eine engagierte Leistung des EHC nichts, der es bis zum Schluss versuchte. Physisch war Wolfsburg nicht zu schwach gewesen.

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