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1:2 gegen Berlin: EHC sieht‘s positiv

Eishockey 1:2 gegen Berlin: EHC sieht‘s positiv

Das war Play-Off-Eishockey! Intensiv, hart, mit wenigen Toren. Aber der EHC Wolfsburg verlor am Sonntag gegen die Eisbären Berlin. Keeper Sebastian Vogl sagt: „Dieses Spiel war eine gute Übung für die kommenden Aufgaben.“ Während Berlin seine Chance auf das Erreichen der Pre-Play-Offs erhöhte, hat Wolfsburg die längst sicher.

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Viel Intensität und Härte: Das Berlin-Spiel war trotz des 1:2 für Brent Aubin (r.) und den EHC eine gute Übung im Hinblick auf die Play-Offs.

Quelle: Photowerk (bb)

Die direkte Quali für das Viertelfinale ist aber noch nicht sicher, der Tabellensiebte München liegt nur sechs Punkte zurück. Den Platz unter den Top Vier (erstes Heimrecht im Viertelfinale) behauptet Wolfsburg als Dritter noch haarscharf. Köln ist einen Punkt und ein Spiel im Rückstand, Nürnberg und Mannheim zwei Punkte. Die nächsten beiden Partien in Ingolstadt und gegen Hamburg haben es in sich. Berlin war eine Lehrstunde. Die Gäste brachten Härte ins Spiel, mehr Strafen aber kassierte Wolfsburg.

Vogl sah Positives: „Nach dem 0:1 und trotz der vielen Unterzahlspiele waren wir mental stark, auch wir hätten gewinnen können.“

Dafür allerdings müsste der EHC seine Torchancen auch mal wieder besser nutzen. In Iserlohn beim 2:3 n. P. blieben dicke Gelegenheiten liegen, gegen Berlin war Pech dabei. Aber, so Torjäger Brent Aubin treffend: „Wir müssen mehr schießen, mehr zum Tor ziehen.“ Gegen Berlin wirkte Wolfsburg ab und an zu unentschlossen, suchte manchmal zu lange noch nach einer Option. Positiv immerhin mit Blick auf die Play-Offs: Im Powerplay läuft es im Moment exzellent.

Play-Off-Spannung, Play-Off-Stimmung, Play-Off-Kulisse, obwohl es noch kein Play-Off-Spiel war: Das Eishockey-Erstliga-Duell zwischen dem EHC Wolfsburg und den von rund 2000 Fans begleiteten Eisbären Berlin passte dazu: Es war packend. Die Gäste gewannen 2:1 (1:0, 1:0, 0:1).

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Die Strafzeiten hingegen sind nachteilig. Wolfsburg war nicht clever genug gegen Berlin. Aubin mahnt Coolness an: „Das waren zu viele Strafen für uns, wir haben uns durch Emotion aus der Bahn werden lassen, wir müssen unsere Emotionen besser kontrollieren.“

rau/jsc/aha

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Weg mit dir: Jeff Likens (M.) muss Sebastian Vogl (l.) etwas mehr schützen, der Druck auf den EHC-Torwart wächst.

Das Spiel gegen Berlin brachte es an den Tag - jetzt, wo es in praktisch jedem Spiel für jede Mannschaft um viel geht, werden alle Register gezogen, um den Gegner mürbe zu machen, um seine Topspieler zu nerven. Beim EHC hat man sich offenbar den besten Keeper der Liga ausgeguckt. Der Druck auf Sebastian Vogl wird größer.

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