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1:0 - Grizzlys erneut im DEL-Halbfinale!

Jetzt gegen Nürnberg 1:0 - Grizzlys erneut im DEL-Halbfinale!

Alle Jahre wieder! Mit einer gigantischen Leistung haben die Grizzlys Wolfsburg gestern zum fünften Mal in Serie das Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft erreicht. Dort wartet Nürnberg, wo es am Freitag losgeht.

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Da ist die Entscheidung: Tyson Mulock bejubelt Wolfsburgs entscheidendes Tor. Er hat es erzielt. Und das 1:0 in Köln bringt Wolfsburg ins Halbfinale gegen Nürnberg.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Ein Tor von Tyson Mulock reichte für ein 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) vor 15.700 Zuschauern bei den Kölner Haien, einer der teuersten Mannschaften der Liga. „Wir sind überglücklich, im Halbfinale zu stehen“, sagte einer so ruhig, wie er ist, und wie er gehalten hatte: Wolfsburgs Keeper Felix Brückmann.

Erstes Drittel: Wolfsburg mit Raketenstart, Mark Voakes nach wenigen Sekunden durch, Gustaf Wesslau hält. Bitter: Brent Aubin verletzt beim ersten Wechsel Stephen Dixon unter dem Auge, Dixon kommt erst zur 10. Minute wieder, verpasst, wie Christian Ehrhoff vor dem freien Eck über den Puck haut. Nächster Aufreger: Kölner Lattenknaller von Nick Latta, im Gefolge tanzt der Puck auf der Linie. Der Videobeweis wegen der Torlinienszene zeigt: kein Tor. Das Niveau ist nicht hoch, beide Teams sind bemüht, keine Fehler zu machen, kämpfen um jeden Zentimeter. Je ein Powerplay bringt wenig Gefahr.

Zweites Drittel: Die Haie haben mehr vom Spiel, die Gäste machen ein schlaues Ding. Robbie Bina hat vorbeigeschossen, den Abpraller hinter dem Tor nimmt Tyson Mulock auf, ein Schritt vor, schwupps, parallel zur Torlinie hinter Haie-Keeper Wesslau gelöffelt, drin – 1:0 für Wolfsburg. Danach: Shawn Lalonde gegen die Grizzlys. Dreimal haben die Haie-Powerplay, Kölns gefährlichster Torschütze (schon vier Treffer) nagelt, was das Zeug hält, trifft einmal den Pfosten, die Grizzlys haben das Glück des Tüchtigen, auch als Niko Krämmer (38.) verzieht. Und überragend: Keeper Brückmann.

Schluss-Abschnitt: Wolfsburg hatte etwas müde ausgesehen, wurde nun munterer. Sebastian Furchner (im letzten Moment gestört), Alexander Karachun (völlig frei) hätten den Sack zubinden können. So blieb es nervenzerfetzend. Wolfsburg verteidigte verbissen, Armin Wurm blockte binnen Sekunden zwei Schüsse, kroch vom Eis und verschwand in der Kabine. Ähnlich aufopferungsvoll verteidigten die Grizzlys dann noch einmal in Unterzahl nach einer Witzstrafe gegen Jimmy Sharrow. Doch diesmal machte Köln nicht wie zuletzt ein spätes Powerplay-Tor.

Der Text wurde aktualisiert.

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