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Transporter angekommen

Russischer Weltraum-Frachter erreicht ISS

Problemlos hat ein russischer Versorgungsfrachter mit Nachschub die Raumstation ISS erreicht. Allerdings muss der Außenposten der Menschheit seine Position in der Erdumlaufbahn ändern. Es droht eine Kollision mit chinesischem Weltraumschrott.
Foto: Ein russischer Versorgungsfrachter hat die Raumstation ISS erreicht.

Ein russischer Versorgungsfrachter hat die Raumstation ISS erreicht.

© dpa

Moskau. Geburtstagspost ins All: Ein unbemannter russischer Versorgungsfrachter mit mehr als 2,6 Tonnen Nachschub hat nach rund zweitägigem Flug an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Der Transporter vom Typ Progress brachte Lebensmittel, Treibstoff, Forschungsgerät sowie Briefe und Pakete für die sechs Crew-Mitglieder zum Außenposten der Menschheit. Darunter seien auch Geschenke für den Russen Anton Schkaplerow, der am 20. Februar in rund 350 Kilometern Höhe seinen 40. Geburtstag feiere, teilte das Flugleitzentrum nahe Moskau am Samstag mit. Der Progress-Frachter war am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

Wegen Weltraumschrotts müsse die ISS in der Nacht zu Sonntag ein Ausweichmanöver fliegen, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos nach Angaben der Agentur Interfax mit. Grund seien Trümmer des chinesischen Satelliten Fengyun-1C, der 2007 spektakulär von einer chinesischen Mittelstreckenrakete zerstört worden war.

Das Andocken des Progress-Frachters sei in der Nacht zum Samstag automatisch und ohne Probleme verlaufen, hieß es. Das Entladen dauere einige Stunden, da zunächst die Druckverhältnisse angepasst werden müssten. „Sogar in der Schwerelosigkeit ist das eine schwierige und langwierige Arbeit“, sagte ein Roskosmos-Mitarbeiter. Der Flug war mit besonderer Spannung verfolgt worden, da im August 2011 eine Progress wegen technischer Probleme abgestürzt war.

Auf der ISS arbeiten neben Schkaplerow die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Anatoli Iwanischin sowie die US-Astronauten Daniel Burbank und Donald Pettit und der Niederländer André Kuipers. 

dpa


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