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Wissen Hunde kommen Menschen zur Hilfe – wenn sie können
Nachrichten Wissen Hunde kommen Menschen zur Hilfe – wenn sie können
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17:16 06.08.2018
Ein Rettungshund. Quelle: Peter Steffen/dpa
Hannover

Kümmert es Ihren Hund, wie es Ihnen geht? Und wenn ja, will er Ihnen helfen, wenn Sie traurig sind? Was für viele Hundebesitzer eine Selbstverständigkeit ist, haben drei Wissenschaftlerinnen aus den USA nun nachgewiesen.

Auf die Idee zu dem Experiment sei sie gekommen, als ihre Kinder sie unter einem Berg Kissen begraben hätten und sie um Hilfe gerufen hätte, erzählt Julia Meyers Manor der New York Times. Ihr Ehemann sei nicht herbeigeeilt, ihr Hund dagegen schon. Dabei sei ihr der Gedanke gekommen, ein Experiment, das sonst mit Ratten gemacht wird, mit Hunden zu wiederholen.

Ratten nämlich, stellt man sie vor die Wahl, ob sie eine Plastikbox mit einer echten Ratte oder einer Plüsch-Ratte öffnen, befreien eher ihre echten Artgenossen. Weil die gefangenen Ratten aber nicht unbedingt Zeichen des Unwohlseins von sich geben, konnte man nicht sagen, ob ihre Befreier aus Empathie oder einem Wunsch nach sozialem Kontakt handelten. Bei Hunden und ihren Besitzern kann man das schon.

Hunde zeigen Empathie und handeln danach

Die Wissenschaftlerinnen wiesen 34 Hundebesitzer an, sich hinter eine geschlossene, durchsichtige Tür zu setzen, die sich auch von kleinen Hunden sehr leicht öffnen ließ. Dann summten die Hundehalter entweder ein Schlaflied oder weinten. Die Wissenschaftlerinnen beobachteten, was passierte.

Hunde, die ein betrübtes Weinen ihrer Besitzer hörten, öffneten nicht häufiger die Türe als die, deren Besitzer summten. Allerdings öffneten sie die Tür sehr viel schneller. Die Studie zeigt demnach, dass die Hunde nicht nur Empathie gegenüber Menschen haben, sondern auch danach handeln können.

Gestresste Hunde tun nichts

Doch ob sie das wirklich tun, hängt von einem Faktor ab: Die Wissenschaftlerinnen beobachteten, dass die Hunde, die die Tür zu ihren Besitzern öffneten, weniger gestresst waren, als die, die tatenlos blieben. Heißt: Um Handeln zu können, mussten die Hunde in der Lage sein, ihre eigene Stressreaktion zu unterdrücken.

Ob die Tiere ausgebildete Therapiehunde waren oder nicht, spielte dagegen keine Rolle. Das könne daran liegen, dass Therapiehunde keine Merkmale tragen würden, die sie für menschliche Emotionen empfänglicher machten – sondern nur solche, die sie gehorsamer machten.

Von asu/RND

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