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Wissen Es braucht Pausen von der Trauer
Nachrichten Wissen Es braucht Pausen von der Trauer
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16:30 14.05.2018
Loslassen fällt gerade in der Trauerphase um enge Angehörige schwer. Quelle: iStock
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Berlin

Abschiednehmen – damit musste sich Anna Funck, bekanntes Moderatorengesicht vom Mitteldeutschen Rundfunk, nach dem Tod ihrer Mutter intensiv auseinander setzen. „Die Beerdigung ist oft eine grauenvolle Veranstaltung, die dringend aufgemöbelt werden muss“, sagt sie. Warum, hat sie unter anderem in ihrem Ratgeber aufgeschrieben und uns im Interview erklärt.

Anna Funck (Jahrgang 1980) ist TV-Moderatorin, Produzentin und Autorin. Beim MDR moderierte sie unter anderem den „Sachsenspiegel“ und diverse Sondersendungen. Für die Wirtschaft arbeitet sie als Coach und Gastgeberin großer Galas. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern an der Ostsee. Quelle: privat

Auf dem Klappentext Ihres Buches „Mama ist tot. Und jetzt?“ schreiben Sie: „Tod ist wie Geburt – nur andersrum.“ Kann man sich auf den Tod eines sehr nahestehenden Menschen ähnlich schlecht emotional vorbereiten wie auf die Geburt des ersten Kindes?

Ich denke, man kann sich auf gar nichts vorbereiten. Ist ja leider kein Probeleben. Mein Mann hat immer gesagt, stell dich darauf ein, dass deine Mutter geht, dass es plötzlich vorbei sein kann. Mein einziger Gedanke dazu war: Wenn ich das so angehe, dann muss ich die ganze Zeit nur heulen. Das wollte ich nicht. Ich habe meiner Mutter zwar angeboten über den Tod zu sprechen, aber sie ist darauf nicht eingegangen. Das hat sie eher mit meinem Vater ausgemacht, was ich auch gesünder fand. Ich bin also immer mit dem Gefühl ins Krankenhaus gegangen: Wir können über alles reden, aber wir geben jetzt nicht auf. Und wenn es nur der Kampf um einen schönen Moment, das sonnigste Zimmer, die beste Behandlung ist.

Sie waren also im Kampfmodus.

Genau. Ich wollte alles ausprobieren, was möglich ist, zum Beispiel mit Mikronährstoffen, und ansonsten versuchen, den Tag so schön es geht zu verbringen. Ich habe das Thema Tod allerdings auch nie negiert. Wenn jemand fühlt, er stirbt bald, und man gibt ihm das Gefühl: „Ach komm, das ist gerade nur eine Phase, morgen wird es wieder besser“, das ist furchtbar. Das geht überhaupt nicht. Also den Tod totschweigen, das würde ich auch nie machen.

Und wenn der Tag dann gekommen ist, dann ist das Gefühl vermutlich ähnlich überwältigend – wenn auch in einer ganz anderen Art und Weise – wie bei einer Geburt.

Genau. Tod ist ein bisschen wie Geburt – nur andersrum. Ich weiß auch noch, wie ich dieses Gefühl der Verantwortung bei der Geburt meiner ersten Tochter empfunden habe. Schön, eine Überflutung der Liebe, aber auch Druck. Das ist jetzt bis an dein Lebensende so. Du hast dir das zwar gewünscht, aber dieses Gefühl ist da. Und genauso ist es auch, wenn jemand stirbt, den man sehr liebt. Dann ist da auch dieses Gefühl der Enge. Das ist jetzt unwiderruflich. Das ist für immer. Wenn man ein Kind bekommt, wird man Mutter. Und wenn die Mutter stirbt, dann ist man plötzlich nicht mehr das Kind. In einem Fall entsteht eine Verbindung, im anderen wird sie gekappt. Eigentlich ist der Tod das Negativ. Die Gefühle sind vergleichbar. Es gibt unglaublich viele Parallelen. Nur dass das eine unglaublich viel Freude birgt und das andere leider nur Trauriges. Ich habe dann immer versucht, Liebe und Dankbarkeit dagegenzusetzen, was ja auch Psychologen empfehlen. Für jedes Kapitel in meinem Buch ist auch immer ein versteckter psychologischer Rat die Basis. Trotzdem ist es kein Ratgeber, sondern ein Memoire. Aber wer will, findet eben Rat und Hilfe.

Anna auf Quelle: privat

Was hat Ihnen denn unmittelbar nach dem Tod Ihrer Mutter am meisten geholfen?

Am schönsten fand ich, wenn jemand mit schönen Erinnerungen um die Ecke kam. Die hat ja jeder, und das zeigt ja auch, dass meine Mutter in den Köpfen der Menschen, die sie geliebt haben, sehr präsent ist. Auch, weil sie ein richtiger Typ war – mit Ecken und Kanten. So gerät sie nicht in Vergessenheit. Mir haben auch langjährige Freunde meiner Mutter liebevolle Zeilen mit Fotos von früher in den Briefkasten geworfen. Das fand ich toll. Dann habe ich ihre Tagebücher gefunden, die habe ich gelesen. Das tat mir unendlich gut. Zumal es mich auch in allem bestätigt hat, auch darin, dass zwischen uns nichts ungesagt war. Da lagen unzählige „Ich habe dich so lieb, Mama“-Briefe von mir in den Seiten.

Also haben Sie Ihre Mutter aktiv wieder ins eigene Leben reingeholt?

Ja, genau. Wir reden auch jeden Tag über sie im Sinne von „Ach Mensch, das hätte ihr sicher auch gut gefallen“ oder „Das hätte ihr auch gut geschmeckt“. Und dann pflegen wir kleine Rituale. Ich trage zum Beispiel ihre Uhr oder jetzt gerade ihre Sonnenbrille. Oder im Winter einen Schal. Ich habe sie also irgendwie immer dabei.

Was raten Sie denn dem Umfeld im Umgang mit Trauernden? Oft entstehen da ja aus Unsicherheit recht beklemmende Momente, in denen keiner weiß, was er sagen soll.

Ich fand es gut, wenn Menschen direkt auf mich zugekommen sind und ganz offen gesagt haben: „Ich möchte dir kondolieren, aber ich weiß nicht so recht wie.“ Dann ist das Eis gebrochen und dann kommt man ins Gespräch.

Sie schreiben aber auch ganz offen über Kommentare, die Ihnen als Betroffener bitter aufgestoßen sind.

Ja, was überhaupt nicht geht sind Sätze wie „Du bist ja nicht gestorben, lass dich nicht so hängen“, „Sie hat es jetzt hinter sich“ oder „Die Zeit wird es richten“ – auch wenn es stimmt, dass die Zeit es ein Stück weit richten wird, würde ich das so nie sagen. Das ist wie ein Schlag ins Gesicht für den Trauernden. Viel schöner war, wenn jemand Sätze gesagt hat wie „Ach, Anna, Ihre warmherzige Art wird mir sehr fehlen“. Das hat mich sehr berührt, und das tut mir gut.

Welchen Anteil an der Trauerarbeit hatte denn das Schreiben des sehr persönlichen Buchs – in dem der Leser sehr viel über Ihre Mutter und die gesamte Familie erfährt?

Einen sehr großen. Es war so ein Gefühl von „Es muss aus mir raus“, und dann hat mein Mann immer zu mir gesagt, du musst das aufschreiben. Ich habe mir damals gedacht: Ich brauche ein Buch, das modern und lebensecht ist, nicht psychologisch, nicht religiös, nicht spirituell, das die Trauer genauso pragmatisch anpackt wie die Frage nach dem perfekten Sommerkleid. Wir leben 2018 und werden trotzdem ganz archaisch aufs Menschsein zurückgeworfen. Das Thema ist schon so schwer, ich wollte es einfach mal spielerisch und leicht anpacken. Ich habe hier zwei Kinder, muss meinen Haushalt wuppen, Moderationstexte für die nächste Gala lernen, mein zweites Buch lektorieren – übrigens ein ganz anderes Thema – und nebenbei auch noch die Trauer verarbeiten. Da braucht es konkrete Hilfsmittel und Strategien bei einem Kontrollfreak wie mir.

Inniges Verhältnis: Anna Funck mit ihrer Mutter Silvia. Quelle: privat

Sie erzählen auch ganz offen von Ihrem schlechten Gewissen deshalb, weil das Leben nach dem Tod Ihrer Mutter einfach so weiterläuft. Viele Betroffene berichten davon.

In meinem Buch widme ich dem schlechten Gewissen ein ganzes Kapitel. „Shame on Me“ heißt das. Da spielt auch das Gefühl der Erleichterung nach dem Tod eine Rolle. Solange meine Mutter krank war, habe ich mich die ganze Zeit gesorgt, mich um die beste Betreuung bemüht, sie mit Mikronährstoffen versorgt. Man sorgt sich dann eben nicht mehr. Geht ja nicht mehr. Du hast alles gegeben. Jetzt kannst du weiterleben, weiteratmen. Musst du ja auch. Das wünschen sich auch die Verstorbenen von uns.

Das schlechte Gewissen muss man aber nicht haben, sagen Sie.

Wer es hat, der kann mein Buch lesen und wird schnell merken: Das Gefühl kennen alle aus dem Tote-Eltern-Club. Und letztlich ist es ja so: Jeder, der Kinder hat, wünscht sich für sie ein schönes Leben – ganz unabhängig davon, wo er selbst gerade steht. Ich denke da auch an das Kapitel, in dem ich die Schuhe, Handtaschen und Schals meiner Mutter aussortiere. Da waren so viele ungetragene Sachen dabei, die sie sich für besondere Anlässe aufgehoben hatte. Das fand ich so furchtbar, das tat mir weh. Ich habe mir dann einfach gesagt: „Hey, sie hätte doch nicht gewollt, dass ich das Tuch oder die Handtasche im Schrank verwelken lasse.“ Ein schlechtes Gewissen muss man da nicht haben. Es ist sinnlos. Es hilft keinem. Die Liebe einer Mutter, die will genau das Gegenteil, die will, dass es den Kindern gut geht. Und wenn mich ihr Kaschmirschal wärmt und tröstet – perfekt.

Und wie wichtig ist es auf der anderen Seite, sich auch mal ganz intensiv in das Gefühl der Trauer hineinzubegeben?

Sehr wichtig, aber es braucht auch Pausen. Es darf zwischendurch auch mal ein Wein sein. Das finde ich völlig okay. Eine Freundin von mir hat ihren Mann ganz plötzlich mit 35 Jahren verloren. Ihr Tipp: „Ganz ehrlich, Anna, lass die Kreditkarte glühen, schenk dir einen Rotwein ein oder zünde dir eine Zigarette an, wenn du das brauchst.“ Man muss einfach irgendwie erst mal durch diese ersten Tage durchkommen, und dann wird es auch besser. Ich wollte allerdings nicht vor meinen Kindern weinen, die mögen das überhaupt nicht. Die meiste Zeit habe ich mit meinem Mann oder meinem Bruder geredet und geweint, wenn die Kinder im Bett waren. Das war meine Zeit. Die habe ich mir genommen. Ein Date mit meiner Trauer.

Und trotzdem schreiben Sie, dass Ihre Tochter, die damals etwa sechs Jahre alt war, ein durchaus pragmatischer Ratgeber in Sachen Tod war.

Kinder sind da wirklich erstaunlich. Sie können die Situation viel besser annehmen. Omi ist tot – das ist dann so. Und man selbst hadert und macht sich fertig. Karlotta war super, manchmal war sie sogar besser als jeder andere Ratgeber. Ohne es zu wissen.

Sie haben ja auch mit ihr sehr offen über das Thema Tod gesprochen.

Ja, immer. Wir haben auch eine Weile gebetet, eine Art Zwiegespräch geführt, das habe ich ihr angeboten. Also nicht mit Gott, sondern mit Omi. Das tat ihr gut und auch mir. Irgendwann haben wir damit aufgehört. Es hat dann einfach gereicht. Grundsätzlich ist es wichtig, seinen Kindern die Situation genau so zu schildern, wie sie ist. Als ich meiner Tochter gesagt habe: „Die Omi ist jetzt gegangen“, hat sie von sich aus nachgefragt: „Also gestorben?“ Und dann haben wir auch gleich ehrlich auf die Frage, wo Omi jetzt ist, geantwortet: Wir wissen es nicht. Vielleicht im Himmel oder hier bei uns – als Gespenst. Und dann hatten wir die Theorie mit den Glühbirnen. Immer, wenn eine Glühbirne durchbrannte, was in der Zeit nach dem Tod meiner Mutter erstaunlich oft vorkam, war klar: „Das ist Omi.“ Denn Tote kommunizieren angeblich über Elektrizität. Was war das schön, als dann auch noch Laptops und Autos kaputtgingen! Wir haben uns dann gefreut und gelacht, denn meine Mutter war ein Verfechter der alten Glühbirnen und hat sich immer gewunden, wenn es um Energiesparlampen ging. Und sie hat zum Beispiel immer ganz klassische Eierkuchen gebacken, schön mit Weißmehl und Kuhmilch. Und manchmal sagt meine Tochter: „Ich möchte heute Omi-Pfannkuchen. Und die gibt’s dann auch, wenn auch heimlich mit Mandelmilch. Aber wir pflegen diese Rituale. Mir ist es wichtig, meine Kinder positiv in die Trauerarbeit miteinzubeziehen, also dem Ganzen einen schönen Rahmen zu geben.

Und wie haben Sie es mit den Kindern und der Beerdigung gehalten? Mitnehmen oder besser nicht?

Ich habe sie mitgenommen. Es war doch ein Fest für die Omi! Und für meine Tochter war das vollkommen in Ordnung. Es war ihr sogar sehr wichtig. Ihre ganze Familie war da von New York über Berlin bis Montréal, außerdem die halbe Ostsee, und hinterher gab es einen wunderbaren Leichenschmaus. Das war gemütlich, stilvoll und lecker. Wir saßen inmitten von ganz vielen Frühblühern, die ich auf die Tische hatte dekorieren lassen. Und dann hatten wir Fotos von meiner Mutter abgezogen in allen Lebensaltern. Es war eine sehr bunte Beerdigung mit Gastrednern, einem Auftritt von Cultured-Pearls-Sängerin Astrid North, die nur eigene Songs und Gospel sang, und Tulpensträußen. Keine gediegene Orgelmusik, keine Kränze. Hatte ich verboten. So war Mama einfach nicht. Hinterher sagte ein Freund zu mir, wenn der Anlass nicht so traurig gewesen wäre, es wäre eine super Party gewesen. Unsere Botschaft an der Stelle sollte sein: Wie schön, dass es sie gab. Ich hätte mein Kind nie um dieses Abschiednehmen bringen wollen und würde es auch nicht empfehlen. Vorausgesetzt, man sitzt jetzt nicht als Mutter daneben und schluchzt die ganze Zeit und ist ein einziges Wrack, dann würde ich es mir überlegen. Aber bei mir war es eben nicht so. Ich bin positiv und kreativ rangegangen, wie es mir entspricht.

Auf kreative Art hat Anna Funck versucht, ihre Trauer zu verarbeiten. Quelle: privat

In anderen Kulturen wird der Abschied von einem Menschen ohnehin viel lebendiger gefeiert – in unserer Kultur umweht das Ganze hingegen oft eine massive Schwere.

Das stimmt. Oft ist es eine ganz grauenvolle Veranstaltung, die dringend aufgemöbelt werden muss durch lässige Pastoren, andere Deko und individuelle Musik.

Die Beerdigung soll ja ein Wendepunkt in der Trauerphase sein. Wie haben Sie das erlebt?

Leider nicht als Wendepunkt. Ich habe das Ganze, entsprechend meinem Metier, wie eine Fernsehshow konzipiert, mit Ablaufplan und so weiter. Man muss sich ja immer in die Rolle versetzen, die einem liegt. Bei mir war das ganz klar die Rolle des Gestalters, der Produzentin. Heilsam war es trotzdem. Zwar nicht in dem Moment, aber in der Vorbereitung.

Der Tod Ihrer Mutter liegt jetzt zwei Jahre zurück. Sind Sie heute noch oft mit ihr im Zwiegespräch?

Es wird weniger. Es gibt aber noch Momente, da träume ich zum Beispiel von ihr. Für diese Momente habe ich mir ganz fest vorgenommen, ihr essenzielle Fragen zu stellen, etwa wie es ihr geht und wo sie jetzt rumschwebt. Den Gedanken finde ich ganz schön.

Und wie verhält es sich mit dem Glühbirnenphänomen? Tritt das immer noch auf?

Das ist vorbei. Zuletzt waren es noch unsere Rauchmelder, die gepiept haben. Aber das war im letzten Sommer. Jetzt habe ich das Gefühl, dass sie nicht mehr so da ist. Unmittelbar nach ihrem Tod war sie präsenter. Sie schwebt jetzt langsam weg. Vielleicht, weil sie sieht, dass alles läuft und dass es uns gut geht.

Was empfehlen Sie anderen Betroffenen, die wie Sie einen geliebten Menschen verloren haben oder gerade verlieren, als Notfallpaket für die ersten Tage und Wochen nach dem Verlust?

Mein Tipp: Sich einen Trauerbuddy suchen. Also einen Menschen, der einem guttut und vielleicht sogar die Situation nachfühlen kann oder ähnlich wie man selbst gestrickt ist. Gut tut auch, seine Gedanken aufzuschreiben, zu malen oder rauszujoggen. Jeder wie er kann. Wir haben viel als Familie geredet und die Trauer als Aufgabe angenommen.

Die Leichtigkeit, die Sie vorhin beschrieben haben, die ist beim Lesen spürbar – mir zumindest hat das Buch die Angst vor diesem Moment etwas genommen.

Das freut mich, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Anna Funck: „Mama ist tot. Und jetzt?“. Herder-Verlag. 205 Seiten, 20 Euro. Quelle: Verlag

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Anna Funck geht demnächst auf Lesereise. Die Termine veröffentlicht sie auf ihrer Instagram-Seite.

Von Interview: Carolin Burchardt/RND

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