Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wirtschaft Weiter Nachteile durch Migrationshintergrund
Nachrichten Wirtschaft Weiter Nachteile durch Migrationshintergrund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:30 16.11.2017
Laut Statistischem Bundesamt gibt es nach wie vor Nachteile für Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung. Quelle: dpa
Anzeige
Wiesbaden

Bei der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt gebe es nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, gab das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach einer Auswertung von verschiedenen Zahlen zur Erwerbstätigkeit bekannt.

Zuwanderung beeinflusst Zahlen zum Bildungsabschluss

So lag der Anteil der jungen Menschen ohne Schulabschluss bei Deutschen ohne Migrationshintergrund in den Jahren 2005 bis 2016 konstant bei etwa vier Prozent. Bei den Personen mit Migrationshintergrund ging der Anteil zwischen 2005 und 2011 von 10,6 Prozent auf 8,3 Prozent zurück. Bis 2016 stieg er wieder auf 12,1 Prozent. Das sei auf vermehrte Zuwanderung von Menschen mit geringem Bildungsstand zurückzuführen, hieß es.

Konjunkturelle Entwicklung hilft allen

Mit Blick auf Jobchancen profitierten zwar auch die Menschen mit Migrationshintergrund von der guten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Anteil der Arbeitslosen im Alter von 15 bis 64 Jahre ging von 17,9 Prozent im Jahr 2005 deutlich zurück auf 7,1 Prozent im vergangenen Jahr. Bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund verringerte er sich dagegen von 9,8 auf 3,4 Prozent.

Auch unter den armutsgefährdeten Menschen mit einem Arbeitsplatz ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund mit 13,6 Prozent gut doppelt so hoch wie der Anteil der Deutschen ohne Migrationshintergrund (6,2 Prozent).

Andere Nachteile haben sich verringert

Andere Integrationsindikatoren deuten aber auch darauf hin, dass sich Nachteile bei Menschen mit Migrationshintergrund seit 2005 verringert haben. Beispielsweise hat in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Alter von 25 bis 34 Jahren der Anteil der jungen Menschen mit einem Hochschulabschluss seit 2005 deutlich zugenommen. Im Jahr 2016 gibt es bei diesem Indikator keinen Unterschied mehr zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund.

Von dpa/RND

Siemens startet sein nächstes Sparprogramm. Nun stellt sich die Frage: Welche Werke und wie viele Beschäftigte trifft es dieses Mal? Am Donnerstag will das Management über seine Pläne informieren. Erwartet werden die drastischsten Kürzungen seit Jahren.

16.11.2017

Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie gehen auf strikten Konfrontationskurs zur IG Metall. Zum Beginn der Tarifrunde 2018 für bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigte der Branche lehnten sie nicht nur die Gewerkschaftsforderung nach 6 Prozent mehr Lohn ab – sie forderten zugleich die Möglichkeit, die Arbeitszeit deutlich zu verlängern.

Jens Heitmann 15.11.2017

Der Logistikkonzern DHL baut am Flughafen Hannover-Langenhagen ein Frachtzentrum für den Lkw-Verkehr. Der neue Standort in der Münchner Straße soll zwei bestehende Niederlassungen in Hannover ersetzen, kündigte DHL an.

15.11.2017
Anzeige