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Wirtschaft MAN-Kleinaktionäre ohne Garantiedividende
Nachrichten Wirtschaft MAN-Kleinaktionäre ohne Garantiedividende
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17:42 21.08.2018
Die MAN-Kleinaktionäre müssen künftig auf eine Garantiedividende verzichten. Quelle: dpa
Wolfsburg/Hannover

Seit 2013 gibt es einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen VW und der Tochter MAN – doch jetzt hat der Wolfsburger Konzern ihn gekündigt. Grund ist ein Gerichtsurteil, das ansonsten teure Konsequenzen hätte. Der Vertrag garantierte den MAN-Kleinaktionären eine jährliche Garantiedividende von 3,30 Euro je MAN-Aktie. Das Oberlandesgericht hatte diesen Betrag im Juni jedoch auf 5,50 Euro erhöht. Deshalb musste die VW-Nutzfahrzeugtochter VW Truck & Bus seit 2014 mehr als 300 Millionen Euro nachzahlen. Um dieser Verpflichtung künftig zu entgehen, kündigte VW am Dienstag den Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zum 1. Januar 2019. Dies bedeutet für die Kleinaktionäre, dass sie ihre Aktien danach in einem Zeitraum von zwei Monaten für 90,29 Euro an die Volkswagen Truck & Bus AG abgeben können. Knapp 25 Prozent der MAN-Aktien sind noch im Streubesitz. VW hatte im Jahr 2011 die Mehrheit an dem Lkw-Hersteller übernommen.

Von Albrecht Scheuermann

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