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Wirtschaft Viele gebrauchte Diesel kosten nur noch die Hälfte
Nachrichten Wirtschaft Viele gebrauchte Diesel kosten nur noch die Hälfte
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14:48 22.03.2018
Wegen der drohenden Fahrverbote bleiben gebrauchte Dieselfahrzeuge derzeit bei den Händlern stehen. Quelle: dpa
Hannover

Wer sich trotz angekündigter Fahrverbote noch für einen gebrauchten Diesel interessiert, sollte jetzt zuschlagen. Laut einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unter 1.817 Automobilhändlern werden derzeit Rabatte von bis zu 50 Prozent gewährt.

Um Dieselwagen der Euro-5-Norm überhaupt loszuwerden, haben demnach ein Drittel der befragten Autohändler ihre Preise um 30 bis 50 Prozent gesenkt. Ein weiteres Drittel verkauft die Gebrauchtwagen derzeit zwischen 10 und 30 Prozent günstiger.

Händler fordern Hardware-Nachrüstung

Um die Euro-5-Diesel im Wert zu stabilisieren, fordern 43 Prozent der Händler eine Hardware-Nachrüstung. „Wir brauchen dringend eine Nachrüst-Verordnung für ältere Diesel mit bereits erfolgreich erprobten Hardware-Systemen. Hersteller und Importeure sind moralisch in der Pflicht, sich an der Finanzierung der Hardware-Nachrüstung zu beteiligen“, sagte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.

Auch die moderneren Diesel der Euro-6-Norm machen den Händlern zu schaffen. Laut der Umfrage befindet ein Drittel der Händler den Verkauf von Euro-6-Dieseln derzeit für kaum möglich. Ein weiteres Drittel gab zu Protokoll, dass sich zurzeit nur die neuesten Diesel der Abgasnormen Euro 6d und Euro 6d-Temp verkaufen lassen.

„Solange das Diesel-Thema weiter rumort und Fahrverbote nicht klipp und klar verhindert werden, wird sich die Situation im Handel nicht verbessern, sondern weiter verschlechtern“, betont Thomas Peckruhn. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte Ende Februar den Weg für Fahrverbote freigemacht, um die Stickoxid-Belastung in großen Städten zu reduzieren.

Von Anne Grüneberg/RND

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