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Wirtschaft VW soll im Streit um Hardware-Nachrüstungen eingelenkt haben
Nachrichten Wirtschaft VW soll im Streit um Hardware-Nachrüstungen eingelenkt haben
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17:02 27.09.2018
VW lenkt im Dieselskandal ein. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hannover

Laut Informationen des „Spiegel“ soll der Autokonzern Volkswagen als erster in der Frage von Hardware-Nachrüstungen für manipulierte Dieselfahrzeuge eingelenkt haben. Herbert Diess, VW-Vorstandsvorsitzender, soll Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) versichert haben, dass sich der Konzern an Nachrüstungen von älteren Dieselautos finanziell beteiligen wird.

Außerdem will Diess laut einer „Spiegel“-Meldung ein großes Umtauschprogramm für Autos der Schadstoffklassen Euro 4 und 5 auflegen. Man werde „maßgeschneidert für jeden Kunden das richtige Angebot zum Umstieg vorlegen“, heißt es aus dem VW-Konzern.

Scheuer forderte ursprünglich, dass die Autohersteller die gesamten Kosten bei Hardware-Nachrüstungen tragen, Diess lehnt dies allerdings ab. Mit Blick auf ihre Aktionäre will VW 80 Prozent der Einbauten von Stickoxid-Katalysatoren finanzieren. Eine Nachrüstung kostet pro Fahrzeug etwa 3000 Euro.

Diess soll bei der Nachrüstung insbesondere das Modell Passat im Blick haben. Kunden eine Rückkauf-Option einzuräumen lehnt Diess ab. Derzeit soll Scheuer mit allen Vorstandsvorsitzenden der drei deutschen Autohersteller einzeln verhandeln, um sie von seinem Konzept gegen Diesel-Fahrverbote zu überzeugen. Am Freitag kommt es zu einem Spitzentreffen der zuständigen Fachminister mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), um eine Lösung zu vereinbaren.

Von RND

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