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So viel verdienen die Deutschen

Gehaltsatlas 2018 So viel verdienen die Deutschen

Verdienen deutsche Arbeitnehmer im gleichen Beruf in Bremen genauso viel wie in Hessen? Wie der Gehaltsatlas 2018 zeigt, gibt es deutschlandweit nach wie vor starke regionale Unterschiede in der Bezahlung. In einigen Bundesländern erhalten Arbeitnehmer für denselben Beruf ein Viertel weniger Gehalt.

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Je nach Beruf und Bundesland klaffen Gehälter in Deutschland weit auseinander.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Hamburg. Bayern, Hessen und Baden-Würtemberg sind die lohnstärksten deutschen Bundesländer. Das geht aus dem diesjährigen Gehaltsatlas der Gehaltsdatenbank Gehalt.de hervor. Für die Erhebung nahm sich der Dienst mehr als 750.000 Gehaltsangaben als Grundlage und verglich die Daten miteinander. 40 Prozent der Daten stammen von weiblichen und 60 Prozent von männlichen Beschäftigten. Besonders auffällig: Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt wird in den neuen Bundesländern teilweise bis zu 24 Prozent weniger Gehalt gezahlt.

Ein Grund für die Lohnlücke: Während in Ländern wie Hessen Dax-Unternehmen und kapitalstarke Firmen ihren Sitz haben, finden sich in Bundesländern wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen vor allem kleine bis mittelgroße Unternehmen.

In Hessen verdienen Berufseinsteiger besonders gut

Die Lücke im Gehalt klafft dabei bereits im Berufseinstieg – sowohl bei Berufsanfängern mit Studienabschluss als auch bei solchen, die eine Ausbildung absolviert haben. Während in Hessen Akademiker zum Arbeitsbeginn durchschnittlich etwa 51.517 Euro pro Jahr verdienen, sind es in Mecklenburg-Vorpommern gerade einmal 33.587 Euro – also knapp 18.000 Euro weniger im Jahr und etwa 1500 Euro weniger pro Monat.

Oberärzte klar an der Spitze

Die Erhebung zeigt auch, wie deutlich sich die Berufswahl auf das Durchschnittsgehalt auswirkt. Zu den Berufen mit den höchsten Gehältern gehören etwa Oberarzt (etwa 121.000 Euro pro Jahr) oder Key Account Manager (etwa 77.000 Euro Gehalt pro Jahr). Für die Ermittlung der Gehälter sind dabei vor allem Daten von Mitarbeitern ohne Personalverantwortung herangezogen worden, „da die Gehälter von Chefs oder Top-Managern zum Teil sehr hoch sind, selten vorkommen und die Ergebnisse eventuell verzerren könnten“, heißt es in der Studie.

Auf gerade einmal 20.000 Euro Jahresdurchschnittsgehalt kommen Beschäftigte im Zimmerservice. Sie sind damit die Berufsgruppe, die laut des Atlasses am wenigsten verdient.

Von RND/sag

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