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11:47 18.05.2018
Laut dem ADAC ist es zwischen 21 und 22 Uhr am günstigsten an deutschen Zapfsäulen. Quelle: dpa
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Hannover

Autofahrer müssen zum verlängerten Pfingstwochenende tief in die Tasche greifen, denn die Benzinpreise sind derzeit hoch. Das liegt vor allem an den gestiegenen Rohölpreisen. Der Preis für einen Barrel der Ölsorte Spot knackte am Donnerstag die Marke von 80 US-Dollar. Das war der höchste Wert seit November 2014.

Am günstigsten ist es von 16 bis 22 Uhr

Wie können Autofahrer trotzdem sparen? Der ADAC rät, nur zu bestimmten Tageszeiten zu tanken. Laut Sprecher Johannes Boos ist es im Durchschnitt an jedem Wochentag zwischen 16 und 22 Uhr am günstigsten. „Meist gibt es gegen Feierabend um 17 Uhr noch mal ein kleines Preishoch, am billigsten ist es von 21 bis 22 Uhr“, erklärt der Experte. Nachts und am frühen Morgen sei es dagegen an der Zapfsäule am teuersten.

Boos rät Autofahrern außerdem Benzin-Preisvergleichs-Apps zu nutzen. Diese greifen auf die Daten der Markttransparenzstelle zurück. „Immer an die gleiche Tankstelle zu fahren, ist keine gute Idee“, sagt der ADAC-Sprecher.

Benzinpreise steigen um 2 Cent

Der Automobilclub veröffentlicht immer mittwochs die Tagesdurchschnittspreise für Kraftstoff. Demnach mussten deutsche Autofahrer am vergangenen Mittwoch im Mittel 1,273 Euro für einen Liter Diesel bezahlen, das waren 2,2 Cent mehr als in der Vorwoche. Für Super E10 wurden am Mittwoch durchschnittlich 1,434 Euro fällig, ein Anstieg von 2,1 Cent im Vergleich zur Vorwoche.

In Österreich ist es billiger

Wer nach Österreich reist, sollte am besten dort noch mal volltanken: Für den Liter Diesel müssen Autofahrer in Österreich derzeit durchschnittlich 1,154 Euro zahlen, für Super-Benzin 1,205 Euro. Teurer ist es dagegen in Dänemark: Der Liter Diesel kostet hier im Schnitt derzeit 1,382 Euro, der Liter Super-Benzin 1,61 Euro. Noch mehr müssen Reisende in den Niederlanden ausgeben: Hier werden derzeit für den Liter Diesel durchschnittlich 1,399 Euro fällig, für Super-Benzin sogar 1,718 Euro. Eine Übersicht über die Tankpreise in allen europäischen Ländern bietet der ADAC auf seiner Internetseite.

Krise zwischen USA und Iran treibt den Ölpreis

Dass die Preise für Rohöl derzeit so hoch sind, begründen Rohstoffanalysten mit mehreren Faktoren. Dazu gehören die neuen US-Sanktionen gegen den Iran, die stark gefallene Rohölförderung in dem Krisenstaat Venezuela sowie die anhaltende Angebotsverknappung durch das Ölkartell Opec und andere große Produzenten wie Russland.

Und es könnte so weitergehen: „Die Nachrichtenlage und die Fundamentaldaten sprechen kurzfristig für einen weiteren Preisanstieg“, kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.

Von RND/Anne Grüneberg

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