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Wirtschaft Ryanair steigt bei Laudamotion ein
Nachrichten Wirtschaft Ryanair steigt bei Laudamotion ein
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15:33 20.03.2018
 Der Luftfahrtunternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda freut sich über den Einstieg von Ryanair bei Laudamotion. Quelle: dpa
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Dublin

 Beim Ringen um die Überreste von Air Berlin gibt es eine überraschende Wende: Der Billigflieger Ryanair steigt bei Niki Laudas neuer Fluglinie Laudamotion ein. Die irische Airline kauft knapp ein Viertel der Anteile und will so schnell wie möglich mit 75 Prozent die Mehrheit übernehmen, wie sie am Dienstag in Dublin mitteilte. Laudamotion soll zu einem österreichischen Billigflieger werden. 

 Das Unternehmen ist die Nachfolge-Gesellschaft der früheren österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki. Deren Gründer Lauda hatte das Unternehmen nach der Air-Berlin-Pleite für knapp 50 Millionen Euro zurückgekauft, nachdem eine Übernahme durch die Lufthansa am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war.

 Noch am Freitag hatte Lauda Gerüchte über einen Ryanair-Einstieg dementiert: „Ich weiß davon null - und kann deshalb auch nichts weiter darüber sagen.“ Jetzt steht fest: Der frühere Formel-1-Rennfahrer soll nach der Übernahme durch die Iren den Vorstand von Laudamotion führen. Er freue sich riesig, dass Laudamotion in der Partnerschaft mit den Iren zu einem starken Wettbewerber werden könne, sagte der 69-Jährige gestern.

 Ryanair soll für die 75-Prozent-Beteiligung weniger als 50 Millionen Euro bezahlen und weitere 50 Millionen für Betriebskosten zur Verfügung stellen. Helfen will die Airline auch beim Ausbau der Laudamotion-Flotte auf 21 Flugzeuge im Sommer dieses Jahres. Aktuell hat sich Laudamotion 14 Mittelstreckenjets aus der Airbus-A320-Reihe gesichert. Geplant ist ein Ausbau auf 30 Maschinen.

 Der Schritt von Ryanair bedeutet eine Abkehr von der bisherigen Strategie:  Die Gesellschaft fliegt bisher ausschließlich mit einer Flotte von mehr 400 Boeing-Jets der 737-Reihe – auch weil Piloten meist nur eine Lizenz entweder für Boeing oder für Airbus-Maschinen haben. Zudem hat Ryanair keine Erfahrung mit Beteiligungen und der Integration fremder Gesellschaften. „Strategisch ergibt das keinen Sinn“, sagte der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt. „Das ist irische Folklore.“

 

Von Benedikt von Imhoff und Jens Heitmann

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