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Wirtschaft PSA will offenbar Teil des Opel-Kaufpreises zurück
Nachrichten Wirtschaft PSA will offenbar Teil des Opel-Kaufpreises zurück
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16:38 29.11.2017
Opel-Chef Michael Lohscheller (r.) und PSA-Konzernchef Carlos Tavares. Quelle: dpa
Paris

Grund für die Rückforderungen sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zu hohe CO2-Emissionen bei Opel. PSA befürchtet hohe Strafzahlungen angesichts schärferer europäischer Abgasziele.

PSA hatte den deutschen Autobauer erst vor vier Monaten von der Opel-Mutter General Motors übernommen. Der Kaufpreis hatte bei etwa 1,3 Milliarden Euro gelegen. Davon fordern die Franzosen offenbar mehr als 500 Millionen Euro zurück, ein Insider sprach laut Reuters gar von einer Summe zwischen 600 bis 800 Millionen Euro.

Öffentliche Kritik an CO2-Bilanz

Bis Ende 2018 sind die rund 19.000 Opel-Beschäftigten in Deutschland ohnehin vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall rund 38.000 Menschen an zehn europäischen Standorten.

Der französische Autobauer lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. „Kein Kommentar von unserer Seite“, teilte ein PSA-Sprecher in Paris mit. Der Chef des Autobauers, Carlos Tavares, hatte zuletzt mehrfach öffentlich die CO2-Bilanz von Opel kritisiert, wo der Flottendurchschnitt zuletzt bei 127 Gramm CO2 pro Kilometer lag. PSA kommt nach eigenen Angaben auf 101 Gramm. Von 2020 an sind 95 Gramm vorgeschrieben.

Von RND/sag

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