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Wirtschaft Schwache Zahlen zur Jahresmitte
Nachrichten Wirtschaft Schwache Zahlen zur Jahresmitte
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14:41 30.08.2018
Die Nord/LB macht derzeit nur wenig Gewinn und braucht mehr Kapital. Quelle: dpa
Hannover

Die Norddeutsche Landesbank muss ihre Kapitalpuffer verstärken, ist dabei aber zuletzt nicht mehr vorangekommen. Die harte Kernkapitalquote – wichtigster Maßstab für die Krisenstabilität von Banken – lag zur Jahresmitte bei 12,4 Prozent. Damit hat sie sich gegenüber dem Jahresende 2017 mit damals 12,2 Prozent nur unwesentlich verbessert und im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres sogar verringert: Ende März lag der Wert noch bei 12,8 Prozent.

Auch die Ertragslage ist schwach. Unter dem Strich blieb im ersten Halbjahr gerade mal ein Konzernergebnis von 54 Millionen Euro. Der Rückgang gegen dem entsprechenden Vorjahresgewinn von 302 Millionen Euro erklärt sich allerdings zum Teil durch Sondereffekte. Laut Bankchef Thomas Bürkle sind die Rahmenbedingungen „weiterhin sehr herausfordernd“. Vor diesem Hintergrund sei das Ergebnis „akzeptabel“. Allerdings arbeite man „konsequent daran, die Bank profitabler zu machen“.

Bürkle bestätigte, dass Sondierungsgespräche mit möglichen Investoren angelaufen sind. Man prüfe zur Stärkung der Kapitalquoten „verschiedene Kapitalsierungsmodelle“, wozu auch ein Wechsel der Rechtsform gehöre. Bis Jahresende solle ein tragfähiges Konzept vorliegen.

Hauptgrund für die notwendige Kapitalzufuhr im Milliardenwert ist der große Bestand an Schiffskrediten, die von den Schuldnern nicht mehr vertragsgemäß bedient werden. Die Bank will diesen Berg bis spätestens Ende 2019 auf 5 Milliarden Euro abbauen. Zur Jahresmitte waren es 7,7 Milliarden Euro. Im Vorquartal lagen diese Problemkredite noch bei 7,9 Milliarden, Ende 2017 bei 8,2 Milliarden Euro.

Deutliche Erfolge zeigen erstmals die Bemühungen der Bank, die Kosten zu drücken. Der Verwaltungsaufwand sank in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zur Vorjahreszeit um 10 Prozent auf 531 Millionen Euro.

Von Albrecht Scheuermann

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