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Automobil

Verhandlungen zwischen VW und Porsche gehen voran

Der Zusammenschluss von Porsche und Volkswagen wird noch in diesem Monat ein gutes Stück vorankommen. Porsche-Chef Michael Macht sagte an diesem Mittwoch in Berlin, die Verhandlungen über die Details gingen sehr gut voran.
Das Unternehmen Porsche blickt optimistisch in die Zukunft und strebt eine baldige Einigung mit VW an.

Das Unternehmen Porsche blickt optimistisch in die Zukunft und strebt eine baldige Einigung mit VW an.

© Michael Thomas (Archiv)

„Ich hoffe, dass wir in diesem Monat schon die entsprechenden Ergebnisse präsentieren können.“ Zwar stecke bei den rechtlichen Fragen der Teufel im Detail, beide Seiten hätten jedoch den festen Willen zur Einigung, sagte Macht. Volkswagen will bis zum Jahresende fast 50 Prozent an Porsche erwerben und dafür knapp vier Milliarden Euro zahlen.

„Porsche wird Porsche bleiben“, sagte Macht. Unter dem Dach des integrierten Automobilkonzerns sei der Autobauer aber gut gewappnet für künftige Herausforderungen. „Mittel- bis langfristig kann ich mehr sehr gut vorstellen, dass Porsche seinen jährlichen Absatz auf 150 000 Einheiten steigern kann.“ Dazu seien neue Baureihen nötig. In dem Ende Juli abgelaufenen Geschäftsjahr war der Absatz bei dem erfolgsverwöhnten Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 75 200 Sport- und Geländewagen abgesackt.

„Alles in allem bin ich vorsichtig optimistisch“, sagte Macht zu den Absatzchancen der Autobranche. Die Premiumsparte wird mit Sicherheit wieder wachsen. Bereits im nächsten Jahr könnte es sich wieder zum Positiven wenden.“ Allgemein werde die Branche aber Jahre brauchen, um die Absatzzahlen zu erreichen, die sie vor der Krise gewohnt war.

lni


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