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Wirtschaft Keine Panik: Handelsströme werden sich kaum ändern
Nachrichten Wirtschaft Keine Panik: Handelsströme werden sich kaum ändern
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00:36 19.03.2018
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Hannover

Als sich die Stahlbranche vor zwei Jahren erstmals zum einem Gipfel in Hannover traf, war vieles anders – nicht nur der einladende Minister. Seinerzeit hatten die deutschen Hersteller ihre Zukunft in ganz dunklen Farben ausgemalt, weil China mit allen Mitteln versuchte, seine Überkapazitäten mit Dumpingpreisen über Ausfuhren auszulasten: 2015 stammte jede dritte Tonne der weltweiten Stahlexporte aus der Volksrepublik. Die Konkurrenten in Europa sahen sich dadurch akut in ihrer Existenz gefährdet.

Im Vergleich dazu ist die aktuelle Lage entspannt. Die vom US-Präsidenten angedrohten Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium in die Vereinigten Staaten treffen die deutschen Produzenten kaum – von der hierzulande erzeugten Menge wird nur ein Bruchteil über den Atlantik verschifft. Zwar gibt es die berechtigte Sorge, dass Hersteller aus anderen Ländern künftig mehr Stahl nach Europa liefern könnten, weil ihnen der Weg in die USA versperrt wird – aber dabei handelt es sich noch um eine Gefahr im Konjunktiv: Von heute auf morgen werden sich die Handelsströme nicht ändern.

Damit gewinnt die EU-Kommission Zeit: Bis Freitag nächster Woche kann sie noch dafür kämpfen, dass europäische und andere Hersteller ebenso von den US-Zöllen ausgenommen werden wie kanadische und mexikanische. Sollte sich Donald Trump darauf nicht einlassen, bliebe Brüssel noch ein ausreichender Spielraum, um sich seinerseits gegen Billigimporte aus anderen Weltgegenden zu wappnen. Seit der Hauruck-Aktion gegen die Dumpingware aus China sollten den Europäern die entsprechenden Stellschrauben bekannt sein.

Von Jens Heitmann

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