Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wirtschaft Ist das Kali-Werk in Wunstorf schon 2018 dicht?
Nachrichten Wirtschaft Ist das Kali-Werk in Wunstorf schon 2018 dicht?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 20.11.2017
Von Albrecht Scheuermann
Droht schon im nächsten Jahr das Aus: Kalibergwerk Sigmundshall in Bokeloh. Quelle: Archiv
Anzeige
Hannover/Wunstorf

Dort ist davon die Rede, dass „mögliche Rückstellungen aufgrund einer vorzeitigen Entscheidung über die Schließung des Werks Sigmundshall“ das Jahresergebnis 2017 negativ beeinflussen könnten. Im Klartext bedeutet dies, dass dem Werk in Wunstorf schon im nächsten Jahr das Aus droht.

Ein K+S-Sprecher erklärte am Freitag, dass die Frage regelmäßig aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung geprüft werde. Dabei komme es zum Beispiel auf die Preisentwicklung für Kalidünger an. Eine Entscheidung sei schon in den nächsten Wochen möglich, könne sich aber auch noch länger hinziehen.

In dem Werk arbeiten nach Unternehmensangaben derzeit rund 750 Menschen, die noch zwei Millionen Tonnen Rohsalz jährlich aus dem Untergrund holen. Dass die Vorkommen in dem seit mehr als hundert Jahren betriebenen Bergwerk zur Neige gehen, ist schon lange klar. Dass das Aus nun so schnell kommt, hängt jedoch mit einer Entscheidung der Konzernspitze vom vergangenen Jahr zusammen: Demnach wird das vor Jahrzehnten eingemottete Werk Siegfried-Giesen bei Hildesheim vorerst nicht wieder in Betrieb genommen. Dadurch wurden auch die Pläne hinfällig, das Werk in Wunstorf bis etwa 2020/2021 weiterzubetreiben und so den dort Beschäftigten die Möglichkeit zu bieten, anschließend nach Siegfried-Giesen zu wechseln.

Nach Angaben des K+S-Sprechers befasst sich schon seit etwa einem Jahr eine Arbeitsgruppe mit den Fragen, die sich aus der Stilllegung in Wunstorf ergeben. Es handele sich dabei um einen „jahrelangen Prozess“.

Wirtschaft Elektromobilität - Gegen den Strom

Der Aachener Professor Günther Schuh mischt die Autoindustrie auf. Erst düpiert er mit seinem selbst entwickelten Streetscooter für die Post die großen Hersteller. Jetzt will er mit einem neuartigen Kleinwagen Elektromobilität massentauglich machen. Was treibt ihn an? Und warum gelingt ihm, was die Konzerne nicht schaffen?

17.11.2017

Tesla tut sich gerade schwer damit, die Produktion seines ersten günstigeren Wagens Model 3 hochzufahren. Doch das hält Firmenchef Elon Musk nicht davon ab, mit neuen Ankündigungen vorzupreschen. Jetzt gab es einen Elektro-Sattelschlepper und einen neuen Roadster.

17.11.2017

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hält den finanzpolitischen Spielraum der kommenden Regierung für fast doppelt so hoch wie die potenzielle Jamaika-Koalition.

17.11.2017
Anzeige