Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wirtschaft Jeder vierte Azubi bricht seine Lehre ab
Nachrichten Wirtschaft Jeder vierte Azubi bricht seine Lehre ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:31 04.04.2018
Der Anteil der abgebrochenen Ausbildungen mit 25,8 Prozent soll erstmals über den üblichen Quoten von 20 bis 25 Prozent liegen. Quelle: dpa
Anzeige
München

Mehr als jeder vierte Lehrling in Deutschland bricht einem Zeitungsbericht zufolge seine Ausbildung ab. Bei Auszubildenden, die Koch, Restaurantfachkraft oder Friseur werden wollen, höre sogar etwa jeder Zweite vor der Abschlussprüfung auf, heißt es laut „Süddeutscher Zeitung“ (Mittwoch) im Entwurf des Bundesbildungsministeriums für den Berufsbildungsbericht 2018. Im Jahr 2016 seien gut 146.000 Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst worden.

Laut der Zeitung liegt der Anteil der abgebrochenen Ausbildungen mit 25,8 Prozent erstmals über den seit Anfang der 90er Jahre üblichen Quoten von 20 bis 25 Prozent. Es gebe aber je nach gewähltem Ausbildungsberuf große Unterschiede: Am höchsten sei der Anteil bei angehenden Sicherheits-Fachkräften mit 50,6 Prozent, am niedrigsten mit 4,1 Prozent bei Azubis, die zu Fachangestellten in der Verwaltung ausgebildet werden.

„Dort wo die Vergütung besonders niedrig ist, sind die Abbrecherquoten extrem hoch“, sagt DGB-Vizechefin Elke Hannack der Zeitung. „Viele steigen vorher aus, da sie mit der kargen Vergütung nicht über die Runden kommen.“

Hannack forderte die Bundesregierung deshalb auf, die geplante Mindestvergütung für Azubis schnell durchzusetzen. Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD soll diese zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Wirtschaftsverbände lehnen eine Art Mindestlohn für Lehrlinge jedoch als Eingriff in die Tarifautonomie ab.

Von epd/RND

Der erfolgreiche Musikstreaming-Dienst Spotiy geht an die Börse. Dort wird das Stockholmer Unternehmen mit 20 Milliarden US-Dollar bewertet. Das ist ein höherer Wert als der, den die Dienste Twitter und Google bei ihren Debüts hatten. 

07.04.2018

Anleger haben sich beim Börsengang in New York um die Aktien von Spotify gerissen. Ob die Schweden die Finanzmärkte dauerhaft überzeugen können, steht indes auf einem anderen Blatt. Bislang schreibt die Nummer eins im Musik-Streaming chronisch rote Zahlen.

03.04.2018

Zollfahnder haben im vergangenen Jahr bei Kontrollen auf Baustellen in Norddeutschland dutzende Fälle von Schwarzarbeit und Mindestlohnverstößen aufgedeckt. Der festgestellte Schaden summiert sich im Bereich Bremen und Hannover auf knapp 3,6 Millionen Euro.

03.04.2018
Anzeige