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Wirtschaft Investor sichert Fortbestand von Beate Uhse
Nachrichten Wirtschaft Investor sichert Fortbestand von Beate Uhse
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14:59 09.01.2018
Beate Uhse meldet Insolvenz an, Erotik-Shop in Berlin, Sortiment von Sextoys und Unterwaesch, Copyright: DAVIDS/Sven Darmer, 15.12.2017 Quelle: DAVIDS/Sven Darmer
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Flensburg

Die Erotikkette Beate Uhse kann dank der finanzkräftigen Hilfe eines Investors wieder den leeren Warenbestand auffüllen. Das Unternehmen, das Mitte Dezember einen Insolvenzantrag stellte, habe vom Finanzinvestor Robus Capital ein Darlehen über 2,7 Millionen Euro bekommen, teilte die Beate Uhse AG am Dienstag mit.

„Der vorläufige Sachwalter und der Gläubigerausschuss haben der Aufnahme des Massedarlehens zugestimmt. Das Massedarlehen dient der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs der Beate Uhse AG im Rahmen der eigenverwalteten Insolvenz“, schreibt das Unternehmen weiter. Besonders im Weihnachtsgeschäft musste die Erotikkette einen stark gesunkenen Warenbestand in den Filialen sowie im Online-Handel verzeichnen.

Komplettsanierung oder Verkauf des Unternehmens?

Für die AG besteht nun die Möglichkeit, sich mit Hilfe von weiteren Finanzspritzen im Insolvenzverfahren komplett zu sanieren und das Unternehmen fortzuführen. Eine weitere Option sei der Verkauf des Unternehmens im Zuge einer Fusion oder einer Übernahme, informiert die Beate Uhse AG in ihrem Schreiben.

Der Londoner Finanz-Investor Robus Capital sprang im Dezember erst der ebenfalls ins Minus gerutschten Modekette Laurel zur Seite.

Von RND/krö

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