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Wirtschaft Promis trotzen dem Gewitter
Nachrichten Wirtschaft Promis trotzen dem Gewitter
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12:31 10.08.2018
Unternehmer und UVN-Präsident Werner M. Bahlsen, Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, Unternehmerin Tina Voß, Umweltminister Olaf Lies und UVN-Hauptgeschäftsführer Volker Müller Quelle: Florian Petrow
Hannover

Niedersachsens Politiker und Firmenchefs sind stürmische Zeiten gewohnt. Mal kracht es untereinander, mal donnert Donald Trump von außen via Twitter dazwischen. Das erklärt vielleicht den souveränen Umgang mit dem Hitze-Gewitter, das am Donnerstagabend über das wichtigste jährliche Society-Event der Bundeslands-Elite hereinbrach: das Sommerfest des INW (Institut der norddeutschen Wirtschaft) und der UVN (Unternehmerverbände Niedersachsen) im Strandbad am Maschsee.

Kurz nach Beginn drängelten sich Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete, Vorstände und Geschäftsführer bei kräftigem Regen unter dem Aspria-Dach zusammen. Kurz danach ging es für die rund 850 Gäste in Zelten am Maschseestrand weiter. „Niedersachsen sind sturmfest und erdverwachsen“, betonte UVN-Hauptgeschäftsführer Volker Müller in seiner Eröffnungsrede.

Die Enge förderte ein erklärtes Ziel des Abends: die Versöhnung. Denn im Alltag teilen die UVN immer wieder gerne gegen Politik oder Gewerkschaften aus. „Wir haben gerungen“, sagte Müller zum Beispiel über den neuen Feiertag für Niedersachsen, den die Wirtschaft gerne verhindert hätte. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) zeigte sich versöhnlich. „Positiv gemeinte Kritik ist eine Bereicherung für die Politik“, sagte er der HAZ.

Die Zeiten seien aufregend, betonte Müller mit Blick auf Trump, Brexit und Co. Europa müsse also „stark werden“. Besonders hervor hob er deshalb zwei Gäste: die beiden niedersächsischen Europa-Abgeordneten Burkhard Balz (CDU) und Bernd Lange (SPD) als „Speerspitze in Brüssel“.

Zur Politik-Fraktion gehörten am Donnerstag auch Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) und Umweltminister Olaf Lies (SPD). Von der Wirtschaftsseite nahmen zum Beispiel die Firmenchefs Jochen Köckler (Deutsche Messe AG), Eckhard Scholz (Volkswagen Nutzfahrzeuge), Dirk Stenkamp (TÜV Nord), Christian Hinsch (Talanx) und Raoul Hille (Hannover Airport) teil.

Dass das Maschseefest am benachbarten Ufer abgesagt worden war, bereitete UVN-Hauptgeschäftsführer Müller keine Sorgen: „Wir können in Ruhe alleine feiern“, sagte er. Außerdem sei das Wetter bei vergangenen Sommerfesten schon deutlich schlimmer gewesen – vor zwei Jahren hatte es an dem Abend ungefähr 14 Grad. „Wir sind eben härter als das Maschseefest“, kommentierte ein Gast augenzwinkernd.

Unbegrenzt wetterfest sind aber auch die Zelte der Unternehmerverbände nicht. Müller forderte die Gäste auf, in die Aspria-Räumlichkeiten zu wechseln, falls es allzu stürmisch werden sollte. „Windstärke acht ist die Grenze.“

Von Christian Wölbert

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