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Wirtschaft IG Metall droht VW mit Warnstreiks
Nachrichten Wirtschaft IG Metall droht VW mit Warnstreiks
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19:23 11.01.2018
Die IG Metall droht mit Warnstreiks. Quelle: imago (Symbolbild)
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Hannover

 In den Tarifverhandlungen für die rund 120.000 VW-Beschäftigten in den westdeutschen Werken verhärten sich die Fronten. Nachdem der Konzern am Donnerstag angeboten hat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten die Entgelte ab Mai um 2 Prozent zu erhöhen und für die Monate Februar bis April einmalig 200 Euro zu zahlen, kündigte die IG Metall Warnstreiks für Anfang Februar an. Die Friedenspflicht läuft Ende Januar aus. Das Angebot von VW sei eine „Unverschämtheit“, sagte der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger. Die Gewerkschaft verlangt eine Lohnerhöhung von 6 Prozent und Verbesserungen bei der betrieblichen Altersversorgung. 

 Ähnlich wie die anderen Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie fordert auch Volkswagen mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wolle der Konzern die Möglichkeit haben, im Bedarfsfall die Arbeitszeit individuell und im Einvernehmen mit den Beschäftigten für eine bestimmte Gruppe der Belegschaft auf bis zu 40 Stunden pro Woche ausweiten zu können, sagte Verhandlungsführer Martin Rosik. 

Mit diesem Angebot habe VW die Chance für konstruktive Verhandlungen verspielt, hieß es bei der Gewerkschaft. „Volkswagen stellt unrechtmäßige Gegenforderungen, die dem Manteltarifvertrag zuwiderlaufen“, sagte VW-Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh. Das werde man nicht mitmachen. „Das ist eine Steilvorlage für die ersten Warnstreiks nach Auslaufen der Friedenspflicht Ende Januar.“ 

Der VW-Haustarif ist der größte dieser Art in Deutschland. Neben den VW-Werken in Emden, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig und Kassel gilt er auch für die Finanztochter VW Financial in Braunschweig.

Von dpa

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