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Wirtschaft Wirtschaftskreis zeichnet Behncke für Umgang mit der „Generation Smartphone“ aus
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaftskreis zeichnet Behncke für Umgang mit der „Generation Smartphone“ aus
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18:06 06.11.2018
Sprechen die Sprache der „Digital Natives“: die Behncke-Geschäftsführer Alexander Wilhelms (li.) und Folkert A. Hensmann. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Jugendliche können sich wegen ihrer Smartphone-Sucht schlecht konzentrieren und taugen kaum als Auszubildende – gegen dieses Klischee geht aus Sicht des Wirtschaftskreises Hannover die Elektrohandwerks-Gruppe Behncke erfolgreich vor. Der Verein zeichnete die hannoversche Firma am Dienstag für die „erfolgreiche Integration von Digital Natives“ mit ihrem „Hannoverpreis“aus. Die hohe Ausbildungsquote von 18 Prozent zeige, dass Behncke ein attraktiver Arbeitgeber für den digital denkenden Nachwuchs sei, sagte die Wirtschaftskreis-Vorsitzende Andrea Schöber-Sauerland.

Behnckes Co-Geschäftsführer Alexander Wilhelms erklärte, dass Azubis zwar mehr Nachhilfe beim Drehen, Schrauben oder Fräsen benötigen als früher. „Aber dafür können sie mit einem iPad umgehen.“ Das sei angesichts digitaler Arbeitsprozesse sehr wichtig. Er achte deshalb darauf, dass auch skeptische ältere Mitarbeiter sich auf die Generation Smartphone einlassen.

Ähnliche Erfahrungen machte Alfonso Manrique vom auch für den Preis nominierten Prüfdienstleister OMS. Man habe mit den „Digital Natives“ neue Prozesse entwickelt und stelle damit den Kunden Prüfprotokolle schneller zur Verfügung als früher. Hendrik Ebeling von der ebenfalls nominierten Spedition Ebeling sagte, auch in der Logistikbranche müssten Mitarbeiter immer häufiger mit Smartphone oder Tablet umgehen. „Jüngere sind da im Vorteil.“

Behncke-Chef Wilhelms kündigte an, das von der Hannoverschen Volksbank gestiftete Preisgeld in Höhe von 6000 Euro an die 20 Azubis der Firmengruppe weiterzuleiten – für die Organisation eines Team-Events.

Von Christian Wölbert

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