Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wirtschaft Flixbus expandiert in den USA
Nachrichten Wirtschaft Flixbus expandiert in den USA
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:46 07.11.2018
Ein Flixbus in Frankfurt Quelle: Arne Dedert/dpa
New York

Flixbus treibt seine Expansion auf dem US-Fernbusmarkt rasant voran und will sich nun auch an der Ostküste ausbreiten. Es sei bereits eine Niederlassung in New York City eröffnet worden, um die Millionen-Metropole als künftiges Drehkreuz für Busverbindungen im Osten der USA aufzubauen, teilte das Münchner Start-up am Mittwoch mit. Flixbus hatte vor knapp einem halben Jahr von Kalifornien aus den Startschuss für den Angriff auf den vom Branchen-Urgestein Greyhound dominierten US-Markt gegeben und sich zunächst weitgehend auf die Westküste des Landes beschränkt.

Im Südwesten hat der für seine markanten grünen Busse bekannte Anbieter, der seinen US-Hauptsitz in Los Angeles hat, sein Netz aber bereits kräftig ausgeweitet. Ende Mai war Flixbus mit 27 Reisezielen gestartet – inzwischen wurde das Angebot dem Unternehmen zufolge bereits mehr als verdoppelt. Im nächsten Jahr solle von New York aus der Vorstoß an der US-Ostküste beginnen, zudem sollen zusätzliche Ziele in Texas ins Programm genommen werden. „Flixbus hat sich im Westen der USA etabliert und sich für Amerikaner als eine willkommene Reisealternative erwiesen“, sagte Firmengründer André Schwämmlein.

USA sind ein schwieriger Fernbus-Markt

Das erst 2013 gegründete Unternehmen ist in nur rund fünf Jahren zum größten Busnetzwerk Europas aufgestiegen. Dabei nutzte Flixbus geschickt die Liberalisierung des deutschen Fernbusverkehrs und schluckte 2015 den damaligen Marktführer MeinFernbus. Die Firma setzt auf niedrige Preise und vermarktet sich geschickt als innovativer und umweltfreundlicher Tech-Akteur. Flixbus unterscheidet sich von klassischen Busunternehmen: Die Münchner sparen sich – im Stile von Fahrdienstvermittlern wie Uber – den Aufwand einer eigenen Busflotte und heuern stattdessen externe Partner für Fahrten an.

In den USA erfolgte der Auftakt zunächst mit acht lokalen Buspartnern, mittlerweile sind es laut Flixbus schon zwölf, die bislang rund 60 Reiseziele anfahren. Die Münchener buhlen im US-Markt mit modernen Services wie einer Ticket-App, kostenlosem Entertainment und Internet an Bord um Kunden. Ziel von Flixbus ist es, Busreisen in den USA insgesamt attraktiver zu machen. Das gilt traditionell als Herausforderung: Die Branche hat in dem riesigen Land mit seinen vielen Autobesitzern einen schlechten Ruf – wer es sich leisten kann, fliegt in der Regel eher oder nimmt den Zug.

Von RND/dpa

Im Jahr 2022 soll endgültig Schluss sein: Dann stellt Volkswagen die Produktion des Passat ein. Planungen sehen künftig Emden und Hannover als Standorte für E-Autos vor.

09.11.2018

Die Ausbildung Smartphone-verliebter Jugendlicher lohnt sich, meint der Wirtschaftskreis Hannover. Der Verein hat die hannoversche Behncke-Gruppe für den Umgang mit der Herausforderung ausgezeichnet.

06.11.2018
Wirtschaft „Schwarzbuch“ vom Bund der Steuerzahler - Die kuriosesten Fälle von Steuerverschwendung

Der Bund der Steuerzahler prangert jedes Jahr besonders deutliche Fälle von Steuerverschwendung an. Diesmal dabei: ein absurder Schilder-Wald, eine Wolfs-Ambulanz und eine völlig aus dem Ruder gelaufene Sanierung.

06.11.2018