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Wirtschaft Fassbrause ist kein geschützter Begriff
Nachrichten Wirtschaft Fassbrause ist kein geschützter Begriff
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17:25 09.04.2018
Die Kölner Privatbrauerei Gaffel brachte 2010 eine Fassbrause als Mix aus alkoholfreiem Bier und Biolimonade auf den Markt. Quelle: Privatbrauer Gaffel Becker & Co
Hannover

Was genau ist eigentlich eine Fassbrause? Diese Unklarheit rund um das Berliner Traditionsgetränk machen sich seit ein paar Jahren Brauereien vor allem im Westen der Republik zunutze und bieten unter diesem Namen auch Biermischgetränke an. Dürfen die das?

Ursprünglich hatte der Berliner Chemiker Ludwig Scholvien 1908 Fassbrause als alkoholfreie Alternative zum Bier entwickelt: sieht so aus wie das Original, schäumt fast so, schmeckt so ähnlich – macht aber auch bei übermäßigem Genuss keinen Schädel.

Wasser, Malz, Apfelsaftkonzentrat und Süßholzwurzel

Scholvien mischte Wasser, Malz und ein natürliches Konzentrat aus Äpfeln und Süßholzwurzel zusammen. So ist die Fassbrause bis heute in Berlin und dem Umland bekannt. Und sie wird dort auch tatsächlich noch oft aus dem Fass ausgeschenkt. Daneben hält sich vor allem in Ostdeutschland eine rote Variante der Fassbrause mit Himbeergeschmack.

Allerdings ist der Begriff weder geschützt, noch wurde je festgelegt, was eine Fassbrause enthalten darf und was nicht. So brachte die Kölner Gaffel-Brauerei 2010 ihre Fassbrause als Mix aus alkoholfreiem Bier und Biolimonade auf den Markt.

Auf der Suche nach neuen Produkten

Damit waren die Kölner so erfolgreich, dass die Brauerbranche aufhorchte. Und weil auch andere Brauereien immer weniger Bier absetzen und händeringend auf der Suche nach neuen Produkten sind, entwickelte sich die Fassbrause rasch zur neuen Getränkegattung – mit recht unterschiedlichen Rezepturen.

Nach Geschmacksrichtungen wie Rhabarber, Maracuja, Waldmeister und Holunder scheinen den Fassbrauern nun die Ideen auszugehen. Zuletzt kam doch tatsächlich die Sorte Cola-Orange auf den Markt. Und Gaffel versucht es neuerdings mit Apfel. Scholvien lässt grüßen.

Von Helmuth Klausing/RND

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