Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wirtschaft EuGH kippt „Tofubutter“ und „Pflanzenkäse“
Nachrichten Wirtschaft EuGH kippt „Tofubutter“ und „Pflanzenkäse“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:34 14.06.2017
Die EU-Verordnung stellt klar: „Der Ausdruck ’Milch’ ist ausschließlich dem durch ein- oder mehrmaliges Melken gewonnenen Erzeugnis der normalen Eutersekretion, ohne jeglichen Zusatz oder Entzug, vorbehalten.“ Quelle: dpa
Luxemburg

Vegane Produkte dürfen nicht unter Namen wie „Pflanzenkäse“ oder „Tofubutter“ verkauft werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden. Die höchsten Richter der EU verwiesen auf Regelungen im europäischen Recht, wonach die Bezeichnung „Milch“ Produkten vorbehalten ist, die aus der „normalen Eutersekretion“ von Tieren gewonnen werden. Das Gleiche gilt für Begriffe wie „Rahm“, „Sahne“, „Butter“, „Käse“ oder „Joghurt“.

Hintergrund ist eine Klage gegen das Unternehmen Tofutown aus der Eifel im Auftrag von Wettbewerbern. Tofutown stellt rein pflanzliche (vegane) und vegetarische Produkte her und vertreibt diese unter Namen wie „Veggie-Cheese“ oder „Cream“, weist dabei aber immer auch auf den pflanzlichen Ursprung hin. Dennoch könne eine Verwechslungsgefahr für Verbraucher nicht ausgeschlossen werden, argumentierten die Richter.

Von RND/dpa

Am Mittwoch befasst sich das Bundeskabinett mit den deutschen Rüstungsexporten. Schon jetzt scheint klar: im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Exporte zurückgegangen. Eine Steigerung gab es allerdings bei Auslieferungen an so genannte Drittstaaten. Außenminister Gabriel will die Rüstungsexportpolitik jetzt reformieren.

14.06.2017

Der Arbeitsmarktausblick der OECD zeigt: Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung verdienen immer mehr; das Einkommensgefälle nimmt zu. Ein Grund: Es gibt immer weniger Bedarf an mittelqualifizierten Arbeitskräften. Doch es gibt auch positive Nachrichten.

13.06.2017

Sexismus-Vorwürfe, eine aggressive Firmenkultur und Wachstum um jeden Preis: Beim Fahrdienst-Vermittler Uber geht es derzeit drunter und drüber. Nun tritt der Chef persönlich einen Schritt zurück – was aber auch mit einer Familientragödie zusammenhängen könnte.

13.06.2017