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Energiepreise zum Jahresstart gestiegen

Heizöl und Sprit teurer, Gas billiger Energiepreise zum Jahresstart gestiegen

Deutsche müssen zu Jahresbeginn mehr für Heizöl und Sprit zahlen als noch im Dezember 2017. Auch Gas wird am Weltmarkt deutlich teurer – in Deutschland merkt man davon allerdings nichts.

Weltweit sind die Energiepreise gestiegen. In Deutschland macht sich das vor allem bei Heizöl und Sprit bemerkbar.

Quelle: dpa

Berlin/Hamburg. Heizöl ist einer Analyse zufolge für die deutschen Verbraucher so teuer wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Im Januar seien die Preise um 2,7 Prozent gegenüber dem Dezember gestiegen, wie aus einer Untersuchung der European Climate Foundation (ECF) hervorgeht. Die Kosten für Heizölkunden waren damit im Schnitt so hoch wie zuletzt Mitte 2015, berichtete die auf Energie- und Klimafragen spezialisierte Stiftung in Berlin. Bei Kraftstoffen mussten Autofahrer ebenfalls mehr ausgeben, hier war das Plus zum Jahresstart mit 0,3 Prozent aber deutlich geringer. Erdgas wurde im Januar dagegen im Monatsvergleich etwas günstiger (-0,7 Prozent).

Bei ihrer Auswertung stützt sich die ECF auf offizielle Daten mehrerer Länder und vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Insgesamt gab es im Januar eine leichte Zunahme der Energiepreise in Deutschland (+0,4 Prozent) gegenüber dem Dezember. Diesel wurde um 1,2 Prozent teurer, Treiber waren hier - wie auch beim Heizöl - vor allem wieder steigende Rohölpreise. Das HWWI hatte hier kürzlich in Euro gerechnet einen Zuwachs um 5,6 Prozent gemeldet.

Gaspreis in Deutschland entgegen dem Trend gesunken

Gas wurde an den Weltmärkten insgesamt zwar ebenfalls deutlich teurer. Jedoch mussten die deutschen Endkunden weniger zahlen - das Niveau war so niedrig wie seit knapp sieben Jahren (März 2011) nicht. Im Vergleich zum Jahresbeginn 2017 mussten die Verbraucher für Energie insgesamt etwas tiefer in die Tasche greifen (+0,9 Prozent).

Laut HWWI war eine starke Nachfrage nach Rohöl der Grund dafür, dass die Lagerbestände in den USA zuletzt sanken. Das trieb die Preise. Bei Erdgas war der Kälteeinbruch in Nordamerika im Januar ein wichtiger Faktor. Insgesamt lag der Preisindex für Energierohstoffe (+6,2 Prozent in Euro) deutlich über dem für Industrierohstoffe (+3,2 Prozent). Nahrungs- und Genussmittel wurden billiger (-1,8 Prozent).

Von RND/dpa

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