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20:30 20.11.2017
Ab ins Eigenheim – so lässt sich Vermögen aufbauen. Quelle: Fotolia
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Hannover

Als die Sparkassen jüngst nach dem besten Mittel zum Vermögensaufbau fragten, war das Ergebnis eindeutig: 54 Prozent der Befragten nannten die selbst genutzte Immobilie. Vor zehn Jahren war der Anteil gerade einmal halb so hoch. Doch der Mix aus relativ guter Finanzlage und wenig attraktiven Zinsen treibt die Menschen ins „Betongold“.

Entsprechend sind die Preise in einigen Regionen gestiegen. Investitionen in vermietete Immobilien sind deshalb kein Selbstläufer mehr. Zudem sollte man sich hier selbst prüfen, ob man sich möglichen Ärger mit Mietern und Miteigentümern aufladen will.

Der Wert des Eigenheims

Diese Sorge fällt beim eigenen Häuschen weg. Im Gegenteil: Vielen Menschen ist dieser Besitz schon ein Wert an sich – unabhängig von der Entwicklung als Geldanlage. Denn ob das Haus im Vergleich zur Miete über 20 oder 30 Jahre gerechnet wirklich Rendite bringt, ist kaum vorauszusagen. Noch ein anderer psychologischer Effekt spricht für die Immobilie: Ohne den Druck der Hypothekenraten würde man wohl nicht jahrelang so große Beträge beiseitelegen. Deshalb dürften die meisten Hausbesitzer im Rückblick mit ihrer Entscheidung zufrieden sein – auch wenn kaum jemand die Rendite der Geldanlage nachrechnet.

Soll es die eigene Immobilie sein, sind Grundsatzfragen zu klären, vor allem der Standort: Ballungsräume sind zwar teuer, aber möchte man später in einer abgelegenen Gegend sitzen? Experten sehen weiter einen Trend zur Landflucht und warnen vor Wertverlust in einigen Gebieten, wo jetzt zu viel gebaut werde.

Die Finanzierung ist auch bei niedrigen Zinsen kein Selbstläufer. Was man bei den Zinsen spart, sollte man in der Monatsrate für Tilgung drauflegen. Sonst kann sich bei den üblichen Annuitätendarlehen die Laufzeit extrem verlängern. Und natürlich gehört in jede Kalkulation die Frage, welche Zinsen man sich in zehn oder 15 Jahren leisten kann.

Von Stefan Winter/RND

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