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Wirtschaft Die Tui will mehr Flugzeuge kaufen
Nachrichten Wirtschaft Die Tui will mehr Flugzeuge kaufen
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00:20 12.05.2018
Die neue Boeing 737-800 gilt als besonders sparsam. Quelle: dpa
Hannover

 Die Tui will künftig die Hälfte ihrer Flugzeuge kaufen. Wegen der niedrigen Zinsen und der verbesserten Kreditwürdidkeit des Konzerns sei der Erwerb neuer Maschinen oft vorteilhafter als das Leasing“, sagte Vorstandschef Friedrich Joussen bei der Vorlage der Halbjahres-Bilanz am Mittwoch. Um flexibel zu bleiben, werde die Tui aber nicht alle Flugzeuge erwerben. „Wir gucken bei jeder Maschine, was die beste Finanzierung ist“, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Tui betreibt aktuell eine Flotte von rund 140 Boeing-Maschinen, die in den nächsten Jahren modernisiert werden soll. Der Konzern hat seit 2013 insgesamt rund 70 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max bestellt, die bis 2023 nach und nach alte Maschinen ersetzen werden. Das neue Boeing-Modell verbrauche weniger Kerosin und sei damit effizienter und umweltverträglicher, hieß es. Aktuell gehört der Tui jede fünfte ihrer Maschinen.

Darüber hinaus investiert die Tui auch in Hotels und Kreuzfahrtschiffe. Im Sommer 2018 stehen fünf Eröffnungen neuer Resorts an – insgesamt verfügt die Tui inzwischen über 380 Anlagen. Der Hotel-Bereich konnten seinen operativen Gewinn im ersten Halbjahr um 46 Prozent auf rund 179 Millionen Euro steigern. Die durchschnittliche Auslastung der Häuser stieg auf 77,1 (Vorjahr: 75,3) Prozent.

Auch in der Kreuzfahrt-Sparte verdiente die Tui mehr: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) kletterte um 23 Prozent auf 92,4 Millionen Euro, die durchschnittlichen Raten pro Tag und Passagier erhöhten sich bei den drei Marken Hapag-Lloyd, Tui Cruises und Marella Cruises leicht, die Auslastung lag de facto bei fast 100 Prozent. Für die Luxus-Marke Hapag-Lloyd ist der Bau eines dritten Expeditionsschiffes geplant. „Dieser Markt wächst stark“, sagte Joussen.

Reisekonzerne verdienen ihr Geld während der Hauptsaison im Sommer, die bei dem im September endenden Geschäftsjahr in das dritte Quartal fällt. Im ersten Halbjahr häufen sich wegen hoher Vorleistungen Verluste an. Der Tui ist es gelungen, das Minus im Winterhalbjahr zu verringern. Während von Oktober bis Ende März der Umsatz im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro nach oben kletterte, ging der operative Verlust um 26 Prozent auf knapp 159 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich drückte der Konzern das Minus um ein Viertel auf rund 271 Millionen Euro. „Unser Wachstum geht weiter, sämtliche Trends sind intakt, und die sehr guten Buchungen für den Sommer 2018 entsprechen voll unseren Erwartungen“, sagte Joussen

Von Jens Heitmann

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