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Softwarefehler

Aigner: Probleme mit Bankkarten noch lange nicht gelöst

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hält das technische Problem bei EC- und Kreditkarten noch nicht für gelöst. Besonders bei Kreditkarten und im Ausland gebe es weiterhin Schwierigkeiten.

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© AP

Die technischen Probleme bei EC- und Kreditkarten sind nach Ansicht von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) noch lange nicht gelöst. In einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“ schrieb Aigner: „Nur auf den ersten Blick ist es für Millionen von Verbrauchern in Deutschland eine gute Nachricht: Sie können mit ihren EC-Karten im Inland wieder einkaufen und an Automaten Geld abheben.“ Damit sei das Grundproblem aber noch nicht behoben. Schließlich blieben die Kreditkarten weiterhin „nur bedingt einsetzbar“.

Aigner verwies auf die Probleme in anderen Ländern. Wer im Ausland Geld abheben oder einkaufen wolle, müsse sich auch bei den EC-Karten nach wie vor auf Probleme einstellen und sollte sich vor Abreise bei seiner Bank erkundigen. „Wann die Misere endgültig gelöst ist, bleibt unklar“, kritisierte die Ministerin. Die Kreditinstitute müssen nun „so schnell wie möglich Abhilfe schaffen und die Verbraucher fortlaufend informieren“.

Unverständnis äußerte Aigner darüber, dass es zu den Problemen überhaupt kam. „Spätestens seit der Jahrtausendwende kennen Software-Experten das Datumsproblem mit der Null. Deshalb ist es ein Rätsel, warum der Systemfehler bei den Chipkontrollen nicht aufgefallen ist“, schrieb sie. Rund 30 Millionen Zahlungskarten deutscher Banken und Sparkassen haben einen fehlerhaft programmierten Mikrochip, dessen Software die Jahreszahl 2010 nicht richtig verarbeiten kann. Deswegen hatte es vielfach Probleme beim Geldabheben an Automaten und bei Kartenzahlungen gegeben.

Aigner forderte die Kreditinstitute auf, Wort zu halten und ihren Kunden die Kosten für Bargeld-Abhebungen am Bankschalter zu erstatten. „Den Ankündigungen der Bankenverbände müssen Taten folgen“, schrieb sie.

AFP


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