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Wirtschaft Dividendenausschüttung steigt auf Rekordwert
Nachrichten Wirtschaft Dividendenausschüttung steigt auf Rekordwert
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12:37 26.02.2018
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Frankfurt/Hannover

 Die Aktionäre deutscher Unternehmen können sich auf die Dividendensaison freuen. Dieses Jahr werden sie eine Rekordausschüttung kassieren, wie sich aus einer Untersuchung der DZ Bank ergibt. Auch für nächstes Jahr bleiben die Aussichten auf einen weiteren Anstieg günstig.

 Insgesamt werden die Top-Aktiengesellschaften in diesem Jahr 46,5 Milliarden Euro an ihre Aktionäre verteilen. Dies sind laut DZ Bank gut 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Berücksichtigt werden bei dieser Rechnung die Unternehmen, deren Aktien den drei Indizes Dax, MDax und TecDax angehören. Der Anfang ist bereits gemacht. Anfang Februar hatte Siemens die diesjährige Dividendensaison mit einer Gesamtauschüttung von 3 Milliarden Euro eröffnet. 

 Die erwarteten Rekordzahlungen sind eine Folge der guten Wirtschaftsentwicklung. Auch in anderen europäischen Ländern und in den USA profitieren die Aktienbesitzer davon in Form von stattlichen Dividenden. 

Die Experten meinen, dass die Dividenden noch keineswegs ihr Maximum erreicht haben. Da die Indikatoren auf eine weiterhin gute Entwicklung der Unternehmensgewinne hindeuteten, könnten die Ausschüttungen in den nächsten beiden Jahren erneut um jeweils 10 Prozent klettern. Die Attraktivität von Dividendentiteln dürfte also weiter zunehmen. 

 Bezogen auf die heutigen Kurse errechnet sich laut DZ Bank in Deutschland eine durchschnittliche Dividendenrendite von 3,2 Prozent. Dies entspricht in etwa dem langjährigen Mittel. Gemessen an den Zinserträgen von Anleihen ist es jedoch ein hoher Wert, obwohl die Zinsrenditen seit einiger Zeit schon zugelegt haben. Dies gilt auch für andere europäische Märkte. In den USA sieht es hingegen anders aus. Weil dort die Zinsen deutlich stärker gestiegen sind als hier, werfen Staatsanleihen heute schon spürbar höhere Renditen ab als Aktien. 

 Doch auch wenn hierzulande die Zinsen weiter klettern, sollte man sich als Geldanleger nicht zu große Sorgen machen. Auch in Zeiten steigender Zinsen ließen sich mit Dividendenpapieren gute Renditen erzielen, sofern die Wirtschaft sich weiter gut entwickelt, erklären die Experten. 

Geldanleger, die sich für ausschüttungsstarke Aktien interessieren, sollten nach Ansicht der DZ Bank aber nicht nur die jeweils aktuelle Dividendenrenditen von einzelnen Aktien in den Blick nehmen. Vielmehr komme es darauf an, ob ein Unternehmen langfristig stabile oder sogar steigende Dividenden ausschütten kann. Die DZ Bank nennt die entsprechenden Aktien „Dividendenaristokraten“. 

 Auf den Spitzenplätzen rangieren in Deutschland nach diesem Kriterium Deutsche Euroshop, Allianz, BASF, Siemens und Deutsche Post. Die heutigen Dividendenrenditen dieser Titel reichen von 4,7 bis 3,1 Prozent. Andere deutsche Aktien werfen zwar noch höheren Dividendenrenditen ab, doch sind sie als Dividendenzahler weniger verlässlich.

Von Albrecht Scheuermann

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