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Wirtschaft China will inländischen Konsum ankurbeln
Nachrichten Wirtschaft China will inländischen Konsum ankurbeln
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09:44 05.03.2018
Seit seiner Ernennung zum Anführer der Kommunistischen Partei im Jahr 2012 hatte sich Xi Jinping immer mehr Macht gesichert und die Nummer zwei in der Partei, Ministerpräsident Li Keqiang, so in den Hintergrund treten lassen. Quelle: AP
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Peking

China strebt für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von rund 6,5 Prozent an. Die Ankündigung erfolgte bei einem Treffen des Volkskongresses am Montag. Das Wirtschaftswachstum wäre nur etwas geringer als 2017, aber, falls erreicht, noch immer eines der höchsten weltweit. Auch der Verteidigungsetat des Landes soll in diesem Jahr steigen - um sechs Prozent auf umgerechnet etwas mehr als 140 Milliarden Euro (1,1 Billionen Yuan). Überschattet werden die Ankündigungen von einer Maßnahme, die Präsident Xi Jinping betrifft.

Im Gegensatz zu US-Präsident Donald Trump, der erst vor Tagen neue Strafzölle auf Stahl und Aluminium angekündigt hatte, stellte der chinesische Regierungschef vor den rund 3000 Delegierten des chinesischen Parlaments zudem die Senkung von Abgaben in Aussicht.

Die Einfuhrzölle „für Autos“ und „einige alltägliche Konsumgüter“ sollen demnach reduziert werden, kündigte Li Keqiang an, ohne weitere Details zu nennen. Vor dem Hintergrund der Abschottungstendenzen der USA erneuerte er das Versprechen der chinesischen Führung, die Märkte des Landes „weiter zu öffnen“ - eine Ankündigung, die jedoch nach wie vor von Beobachtern mit Skepsis betrachtet wird.

Während viele ausländische Firmen ihre Bedingungen in China als immer schwieriger beschreiben, sprach der Premier davon, den chinesischen Markt für das verarbeitenden Gewerbe „komplett öffnen“ zu wollen. Zugänge in Sektoren wie Telekommunikation, Medizin, Altenpflege und Erziehung sollen verbessert werden. „China engagiert sich für die Förderung der wirtschaftlichen Globalisierung und den Schutz des Freihandels“.

Das neue Wachstumsziel spiegelt Pekings Versprechen wider, ein nachhaltigeres Wachstum zu schaffen, das auf Grundlage des inländischen Konsums - und weniger durch Exporte und Investitionen - bestimmt wird.

Von dpa/AP/RND

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