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Wirtschaft Black Friday 2018: Die größte Rabattaktion des Jahres startet am 23. November
Nachrichten Wirtschaft Black Friday 2018: Die größte Rabattaktion des Jahres startet am 23. November
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09:01 13.11.2018
Am 23. November ist Black Friday 2018. Die mehrtägige Rabattaktion beschert Online-Händlern und dem Einzelhandel seit Jahren enorme Umsätze. Quelle: Black-Friday.de/obs
Hannover

23. November 2018 - viele Händler haben sich diesen Tag fett im Kalender markiert. Und das aus gutem Grund: Dann nämlich sorgt der sogenannte Black Friday wieder für Rekordumsätze im Online-Shopping und Einzelhandel. Als Höhepunkt der von manchen Händlern auf mehrere Tage ausgedehnten Rabattaktion, die mit dem Cyber Monday am 26. November endet, läutet der Black Friday das Weihnachtsgeschäft ein. Laut dem deutschen Handelsverband wurden im Jahr 2017 allein an den letzten vier Tagen der Rabattwoche 1,7 Milliarden Euro Umsatz in Deutschland erwirtschaftet. Entsprechend des stetig zunehmenden Interesses an der Rabattaktion kann 2018 mit einem deutlich höheren Umsatz gerechnet werden.

Wann finden Black Friday, Cyber Monday und Cyber Week 2018 statt?

In diesem Jahr fällt der Black Friday auf den 23. November. Als größter Online-Händler beginnt Amazons Cyber-Monday-Woche (andere Händler bieten teilweise ihre eigenen Rabattwochen an) bereits am Montag, den 19. November 2018. Allerdings beteiligen sich in den ersten Tagen der Rabattwoche nur wenige große Händler an der Aktion und senken ihre Preise. Vom 23. November bis zum Abschluss der Rabattaktion am 26. November, dem sogenannten Cyber Monday, locken dann nicht nur zahlreiche Online-Shops, sondern in vielen Städten auch lokale Geschäfte mit Preisnachlässen auf ausgewählte Artikel.

Offiziell starten der Black Friday und Cyber Monday jeweils um 0:00 Uhr in der Nacht von Donnerstag (22.11.) auf Freitag (23.11.) beziehungsweise von Sonntag (25.11.) auf Montag (26.11.).

Black Friday und Cyber Monday in Deutschland

In Deutschland wurde der Black Friday zum ersten Mal von Apple im Jahr 2006 angeboten. Den Cyber Monday gibt es hierzulande seit 2009. Seitdem erfreuen sich beide Tage von Jahr zu Jahr einer größeren Aufmerksamkeit; immer mehr Händler beteiligen sich an den Rabattaktionen. Umfragen des Handelsverbands ergeben, dass 16 Prozent der Befragten geplant hatten, den Black Friday im vergangenen Jahr zu nutzen, um Schnäppchen zu sichern. Beim Cyber Monday waren es zuletzt 13 Prozent.

Woher kommt der Black Friday?

Seinen Ursprung hat der Black Friday in den USA. Dort bezeichnet er den Freitag nach Thanksgiving, der nordamerikanischen Variante des in Europa als Erntedankfest bekannten Brauchs. Als staatlicher Feiertag wird Thanksgiving Day in den USA am vierten Donnerstag im November gefeiert. Folglich findet der Black Friday immer am vierten Freitag des Monats statt. Allerdings hat sich der Begriff erst in den 2000er Jahren als Bezeichnung für den geschäftigen Einkaufstag etabliert. Inzwischen zählt der Black Friday als der umsatzstärkste Tag des Jahres und das anschließende Wochenende als der Beginn der Einkaufssaison zur Weihnachtszeit.

Zur Herkunft des Begriffes kursieren unterschiedliche Erkläransätze. Manche sehen schlicht die Umsatzstärke und das Schreiben von „schwarzen Zahlen” als mögliche Wortschöpfungsquelle. Andere wiederum erklären den Begriff aus einem geschichtlichen Kontext heraus. So soll es in Philadelphia am Tag nach Thanksgiving regelmäßig zu erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Stadt gekommen sein. Die Fülle an Fahrzeugen und Fußgängern erschien von weitem wie eine große, schwarze Masse.

Beim Cyber Monday handelt es sich, wie der Name vermuten lässt, um eine jüngere Erfindung aus dem Online-Marketing. Der Tag wurde von Marketingfirmen ins Leben gerufen, um den Online-Handel anzukurbeln und von der erhöhten Kaufkraft am „Black Friday”-Wochenende zu profitieren.

Sind die Angebote in der Cyber Week wirklich günstiger?

Verbraucherschützer warnen seit Jahren davor, dass Händler während der Cyber Week mit übertriebenen Rabatten werben. Vor allem die magische Zahl von 90 Prozent Preisnachlass, die immer wieder in Schlagzeilen und Werbebannern auftaucht, ist mit Vorsicht zu genießen. Meist nehmen Händler als Grundlage für die Rabattangabe nämlich die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) - und die ist in der Regel deutlich höher als der aktuelle Marktpreis eines Produkts.

Profitieren lässt sich von der Cyber Week also nur, wenn man genau auf die Preise achtet sowie die Lieferzeiten und -kosten bedenkt. Bei unbekannteren Anbietern sollte man sich auch mit dem Rückgaberecht und den Bedingungen eines potenziellen Umtauschs vertraut machen.

Von RND/pf

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