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Wirtschaft BMW wegen Abgas-Manipulation verklagt
Nachrichten Wirtschaft BMW wegen Abgas-Manipulation verklagt
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21:45 27.03.2018
Wegen angeblicher Abgas-Manipulation haben US-Kunden den Autohersteller BMW verklagt. Quelle: AP
Newark

Auch dem Autobauer BMW droht in den USA ein Rechtsstreit wegen angeblichen Abgas-Betrugs bei Dieselautos. Mehrere Kunden beschuldigen den deutschen Hersteller, mit einer speziellen Software Emissionswerte manipuliert zu haben. Das geht aus der Klageschrift hervor, die am Dienstag bei einem Gericht im US-Bundesstaat New Jersey eingereicht wurde.

Hinter dem Verfahren steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die bereits ähnliche Sammelklagen gegen Volkswagen, Fiat Chrysler, General Motors, Daimler und Ford eingereicht hat. Bislang hatte dies nur für VW teure Konsequenzen. Das Unternehmen zahlte damals mehrere Milliarden Dollar Bußgelder.

Mit allen Vorschriften im Einklang

„Wir äußern uns wegen des laufenden Verfahrens nicht“, teilte ein US-Sprecher von BMW auf Nachfrage mit. Man befasse sich derzeit gründlich mit der Klage, um zu verstehen, was BMW vorgeworfen werde. Prinzipiell gelte aber, dass BMW-Autos nicht manipuliert und mit allen legalen Vorschriften im Einklang seien.

Konkret geht es bei der US-Klage um „Zehntausende“ X5- und 335d-Modelle, die zwischen 2009 und 2013 unter falschen Versprechen zur Umweltverträglichkeit verkauft worden sein sollen. Der Schadstoffausstoß überschreite die US-Grenzwerte um das bis zu 27-fache, heißt es in der Klage. Die Vorwürfe richten sich auch gegen den Zulieferer Bosch, der beim VW-Skandal ins Visier der US-Justiz geraten war.

Von RND/dpa

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