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Wirtschaft Ausland verhilft Ritter Sport zum Wachstum
Nachrichten Wirtschaft Ausland verhilft Ritter Sport zum Wachstum
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11:31 26.01.2018
Im Ausland lagen für Ritter Sport zuletzt goldene Absatzmärkte. Quelle: dpa
Waldenbuch

Ein zweistelliges Plus im Auslandsgeschäft hält den Schokoladenhersteller Alfred Ritter auf Wachstumskurs. Für das vergangene Jahr rechnet der Hersteller der Ritter-Sport-Schokolade aus Waldenbuch bei Stuttgart mit einem Umsatz von rund 482 Millionen Euro. Das wären etwa 2,5 Prozent mehr als im Jahr davor, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

Der Export allein brachte ein Plus von zwölf Prozent. Im Inland hingegen sei der Markt insgesamt leicht rückläufig gewesen. Beim Marktanteil für 100-Gramm-Tafeln in Deutschland hat Ritter Sport etwas an Boden verloren. Der Anteil liegt den Angaben zufolge nun bei 21,9 (wertmäßig) beziehungsweise 20,6 Prozent (mengenmäßig). Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen nicht.

Nachhaltigkeitsprogramm wird früher umgesetzt als geplant

Künftig will Ritter Sport nur noch unter nachhaltigen Bedingungen hergestellten und entsprechend zertifizierten Kakao verwenden. Damit werde das wichtigste Ziel des Nachhaltigkeitsprogramms, das sich das Familienunternehmen selbst verordnet hat, deutlich früher umgesetzt als ursprünglich geplant, hieß es. Rund 30 Prozent des benötigten Kakaos soll künftig von einer eigenen Plantage in Nicaragua kommen.

Nach dem Kauf des US-Süßwarengeschäfts manifestiert Ferrero seine Position auf dem Weltmarkt. Doch zwei Konzerne sind noch größer.

Bezogen auf den Nettoumsatz der größten Süßwarenhersteller hierzulande rangierte das Unternehmen Alfred Ritter zuletzt auf dem neunten Rang, während sich Ferrero, Mars und Storck auf dem Treppchen wiederfanden. Weltweit dominieren Mars, Mondelez und Ferrero die Branche.

Deutsche Schokolade besonders in Frankreich beliebt

Die guten Zahlen Ritter Sports passen zur generell guten Lage deutscher Süßwarenhersteller auf den internationalen Märkten, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Unternehmen in Deutschland machen gute Geschäfte mit Schokolade. Von Januar bis November 2017 exportierten sie 782.000 Tonnen und andere kakaohaltige Lebensmittel ins Ausland - 2,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Wert der Ausfuhren betrug 3,7 Milliarden Euro, so das Bundesamt.

Besonders beliebt war Schokolade aus Deutschland in Frankreich mit einem Export-Anteil von 13,5 Prozent vor Großbritannien (11,9) und Polen (8,4). Umgekehrt wurden in dem Zeitraum 412.000 Tonnen Schokolade in die Bundesrepublik importiert - vor allem aus Belgien (22,9 Prozent der Einfuhren), den Niederlanden (20,4) und der Schweiz (11,3). Der Wert der Importe summierte sich auf 1,9 Milliarden Euro.

Impulse für die Branche auf weltgrößter Süßwarenmesse erwartet

Der Appetit deutscher Verbraucher auf Süßigkeiten und Snacks war zuletzt ungebrochen. Pro Kopf verzehrten sie 2017 fast 31 Kilogramm Süßigkeiten, Knabberartikel und Markeneis im Wert von knapp 97 Euro, berichtete der Bundesverband der Süßwarenindustrie jüngst. Der Wert sei seit Jahren stabil.

Impulse für das Geschäft erhofft sich die Branche von der weltgrößten Süßwarenmesse ISM in Köln, wo ab diesem Sonntag (28. Januar) mehr als 1600 Anbieter aus rund 70 Ländern ihre Produkte und Ideen vorstellen.

Von RND/dpa

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