Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Airbnb erwirtschaftet ersten Jahresgewinn

Apartment-Vermittler Airbnb erwirtschaftet ersten Jahresgewinn

Seit Jahren macht Airbnb der Hotel-Branche als hartnäckiger Wettbewerber zu schaffen. Nun kann das Apartmentvermittlungsportal für das Jahr 2017 erstmals auf einen Jahresgewinn blicken. Vor Steuern soll der Hotel-Konkurrent laut einem Bericht rund 100 Millionen Dollar verdient haben und wirtschaftet damit erfolgreicher als andere Start-ups.

Voriger Artikel
Zuschuss für Einstellung von Langzeitarbeitslosen
Nächster Artikel
Jim Knopf soll Märklin-Umsatz beflügeln

Der Wohnungsdienstleister Airbnb kann auf einen Jahresgewinn von rund 100 Millionen Dollar blicken.

Quelle: dpa

San Francisco. Der Apartment-Vermittler Airbnb hat nach einem Zeitungsbericht erstmals in seiner Firmengeschichte ein Geschäftsjahr mit Gewinn abgeschlossen. Das 2008 gegründete Unternehmen habe 2017 vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen rund 100 Millionen Dollar (81 Mio Euro) verdient, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag unter Berufung auf einen Insider. Die Buchungen seien um 150 Prozent gestiegen, der Umsatz habe über 3,5 Milliarden Dollar erreicht.

Bei der letzten Finanzierungsrunde wurde Airbnb im vergangenen Jahr von Investoren mit 30 Milliarden Dollar bewertet. Damit zählt das kalifornische Unternehmen zu den wertvollsten Start-ups, die noch nicht an der Börse sind. Während Airbnb schon seit dem zweiten Halbjahr 2016 schwarze Zahlen schreibt, machen etwa die ebenfalls noch privaten Fahrdienstvermittler Uber und Lyft hohe Verluste.

Umstrittene Geschäftsmodelle mischen Branche auf

Die Firmen verbindet, dass sie zur sogenannten Sharing Economy zählen, die etablierte Branchen wie den Hotel- und Taxibetrieb durch Tech-Innovationen und gemeinschaftliche Nutzung von Dingen aufmischen. Die Geschäftsmodelle sind aber umstritten. Airbnb wird beispielsweise vorgeworfen, zur Verringerung von Wohnraum beizutragen oder verbotene gewerbliche Vermietung und ruhestörenden Andrang von Touristen in ruhigen Wohnvierteln zu fördern.

Erst kürzlich verschärfte die Stadt Amsterdam die Regeln für Airbnb-Vermietungen, weil die Anwohner sich über die starke Belästigung durch den Massentourismus zunehmend belästigt fühlten.

Von RND/dpa/krö

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.919,00 +0,28%
TecDAX 2.553,50 -0,08%
EUR/USD 1,2447 -0,01%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 157,56 +3,99%
BMW ST 86,02 +3,18%
LUFTHANSA 25,83 +2,34%
FRESENIUS... 59,68 -1,03%
FMC 80,10 -0,50%
DT. BÖRSE 108,00 +0,23%

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 211,94%
Commodity Capital AF 202,84%
BlackRock Global F AF 88,07%
UBS (Lux) Equity F AF 85,64%
Polar Capital Fund AF 83,18%

mehr