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Rekordjagd gestoppt

Mavericks stolpern gegen Knicks

Die New York Knicks haben die Rekordjagd der Dallas Mavericks gestoppt. Nach 13 Erfolgen am Stück verloren die Texaner am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die Knicks deutlich mit 94:128 und kassierten die zweithöchste Niederlage der NBA-Saison.
Die Seriesserie der Dallas Mavericks ist gestoppt.

Die Seriesserie der Dallas Mavericks ist gestoppt.

© ap

Nowitzki überzeugte mit 20 Punkten und zwölf Rebounds, aber auch der Kapitän konnte den ersten Rückschlag für die Mavs seit dem 16. Februar nicht verhindern. Im Januar waren die New Yorker in eigener Halle noch mit 78:128 gegen die Mavs untergegangen.

„Wer in dieser Liga spielt, hat immer großen Stolz und ein Gedächtnis wie Elefanten. Die Knicks haben sich an ihr Desaster am 24. Januar erinnert und wir haben nicht gut genug gespielt“, zog Nowitzki die Bilanz einer bitteren Nacht vor 20 224 Zuschauern. „Manchmal aber kann so eine Niederlage auch hilfreich sein. Alle sind wieder auf dem Boden der Tatsachen.“

Dallas rutschte in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit 45 Siegen und 22 Niederlagen in der Western Conference wieder hinter Meister Los Angeles Lakers (48:18) und die Denver Nuggets (45:21) auf Rang drei zurück. Die zehnte Heimniederlage machte zudem deutlich, dass Dallas noch nicht die für die Playoffs notwendige Konstanz gefunden hat.

„Es war eine rundum schwache Vorstellung von uns“, zeigte sich „Mavs“-Coach Rick Carlisle ernüchtert nach dem Auftritt ohne große Gegenwehr. „Wir konnten nie ihren Rhythmus brechen. Wenn man so einen Crash erlebt, ist es schwer genug, wieder zurückzukommen. Wir müssen das erst einmal verdauen und verarbeiten.“ Die Knicks waren mit einer Auswärtsbilanz von 9:22 Misserfolgen nach Dallas gekommen, wo sie die vergangenen neun Matches allesamt verloren hatten.

„Rache ist manchmal süß. Wir haben sie gerade zur rechten Zeit erwischt“, bemerkte Knicks-Profi Al Harrington nach 20 Punkten, acht Rebounds und zwei Blocks. „Sie waren reif für die Niederlage. Es ist immer gefährlich, wenn man so lange Erfolg hatte. Die haben doch geglaubt, die können uns wie im Schlaf mit 150 Punkten abschießen.“ Dallas kam gar nicht erst in die Verlegenheit, an vermeintlicher Überheblichkeit zu scheitern, weil die bisher so dominante Abwehr gedanklich überhaupt nicht im Spiel war.

Zum ersten Mal seit Wochen hatte das Team zwei Tage zwischen zwei Spielen Pause gehabt und kam damit nicht zurecht. Zur Halbzeit lagen die zu generösen Gastgeber schon mit 48:58 hinten. New York legte mit einem starken dritten Viertel zur 91:56-Führung nach und bestätigte mit 16 von 30 getroffenen Dreier-Wurfversuchen ihre große Stärke bei den Distanzwürfen. Dallas kam gerade auf sieben von 21.

„Ich hatte nie das Gefühl der Überheblichkeit im Team. Aber wenn man über 24 Tage kein Spiel verliert, kommen sie alle aus ihrem Versteck und jagen die Favoriten. Und wenn Du darauf keine Antwort findest, wird es ganz grauslig“, bemerkte Carlisle und ärgerte sich über die verpasste Chance, den Rekord aus 2007 von 17 Spielen ohne Niederlage zu verbessern.

dpa


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