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Weltmeisterschaft

Hockey-Damen glauben ans Halbfinale

Bundestrainer Michael Behrmann hatte von seinen Hockey-Damen drei Siege aus den ersten drei WM-Gruppenspielen in Rosario gefordert. Die erhofften neun Punkte hat das Team um Spielführerin Fanny Rinne nun auf dem Konto - und damit gute Chancen auf den Halbfinal-Einzug.
Voll im Soll: Die deutschen Hockey-Damen glauben ans Halbfinale.

Voll im Soll: Die deutschen Hockey-Damen glauben ans Halbfinale.

© dpa

Drei Spiele, neun Punkte: Deutschlands Hockey- Damen haben bei der Weltmeisterschaft in Argentinien die Vorgabe ihres Trainers in der ersten Turnierwoche optimal umgesetzt und glauben an den Halbfinal-Einzug. „Wir liegen voll im Soll“, stellte Bundestrainer Michael Behrmann nach dem verdienten 4:1 (2:1) im dritten erfolgreich beendeten Vorrundenspiel der Gruppe A über Indien zufrieden fest.

Da Top-Favorit Niederlande am Samstag in Rosario Australien ebenfalls 4:1 (2:1) bezwang, gingen das Oranje-Team und Deutschland als Gruppenzweiter mit besten Chancen auf das Weiterkommen in die entscheidende Gruppenphase. Schon ein Sieg in den beiden noch ausstehenden Duellen dürfte zum Weiterkommen reichen.

„Wir wissen, dass wir dazu in der Lage sind, auch gegen Holland und Australien zu punkten oder sogar zu gewinnen“, sagte Abwehrchefin Tina Bachmann voller Zuversicht mit Blick auf die Spiele gegen Titelverteidiger Niederlande (Sonntag, 22.00 Uhr MESZ) und Verfolger Australien (Mittwoch, 00.30 Uhr).

„Wir haben es mit guten Leistungen möglich gemacht, dass wir nun zwei Endspiele haben“, dokumentierte auch Maike Stöckel das gestiegene Selbstbewusstsein in der verjüngten Mannschaft. Und ihre Sturmkollegin Eileen Hoffmann glaubt, dass gegen die starken Gegner eine Leistungssteigerung möglich ist: „Spielerisch haben wir noch Potenzial nach oben, das müssen wir nun abrufen.“

ach den Arbeitssiegen über Neuseeland (2:0) und Japan (2:1) dominierte der Weltranglisten-Vierte gegen den -13. aus Indien von Beginn an und verpasste einen höheren Sieg. Eileen Hoffmann (22.), Maike Stöckel (32.), die überragende Rekord-Nationalspielerin Natascha Keller (37./Siebenmeter) und Lydia Haase (49.) schossen die DHB-Elf Richtung Halbfinale. Das haben in Gruppe B Argentinien (12 Punkte) und England (10) als erste Teams vorzeitig erreicht. Beide Semifinalisten machen am Dienstag den Gruppensieg unter sich aus, Verfolger Südkorea (5) kann den Rückstand nicht mehr wettmachen.

„Jetzt wird es gegen Holland und Australien endlich richtig spannend. Das sind die Partien, auf die wir uns gefreut haben“, meinte Behrmann. In seiner Amtszeit hat die DHB-Elf den Favoriten schon einige Male bezwungen - so beim bisher größten Erfolg unter dem Hamburger im Europameisterschafts-Endspiel 2007 in Manchester (2:0). Die EM-Revanche gelang Oranje 2009 in Amsterdam (3:2). Und zuletzt waren die Deutschen bei WM-Vorbereitungsspielen in Viersen zweimal nah dran, dem Olympiasieger, Welt- und Europameister zu trotzen.

dpa


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