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Australian Open

Erfolg für die deutschen Tenniscracks

Die deutschen Tennisprofis sorgen bei den Australian Open weiter für positive Schlagzeilen. Am Dienstag meisterten Sabine Lisicki und Philipp Petzschner ihre Auftakthürden in der Hitze von Melbourne erfolgreich und erhöhten das deutsche Kontingent in der zweiten Runde auf acht Spielerinnen und Spieler.
Foto: Guter Auftakt bei den Australian Open für die deutschen Tennisspieler.

Guter Auftakt bei den Australian Open für die deutschen Tennisspieler.

© dpa

Melbourne. Wimbledon-Halbfinalistin Lisicki musste gegen die Schweizerin Stefanie Vögele beim 6:2, 4:6, 6:4 aber Schwerstarbeit verrichten, um einen vorzeitigen K.o. zu verhindern. Doppelspezialist Petzschner erledigte seine Erstrunden-Aufgabe gegen den Tschechen Lukas Rosol mit 6:0, 6:0, 6:2 dagegen im Schnelldurchgang.

Bereits beendet ist das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres für Matthias Bachinger und Kristina Barrois. Bachinger verlor gegen den Amerikaner Ryan Sweeting klar mit 4:6, 4:6, 2:6, Barrois unterlag der Niederländerin Michaella Krajicek mit 3:6, 6:7 (13:15). Dabei vergab sie im Tiebreak des zweiten Satzes gleich fünf Satzbälle.

Zum Entsetzen der Australier schied auch Lokalmatadorin Samantha Stosur frühzeitig aus. Die US-Open-Siegerin unterlag der 21 Jahre alten Rumänin Sorana Cirstea mit 6:7 (2:7), 3:6. Damit müssen die Australier weiter auf den ersten Sieg einer Landsfrau seit 1978 warten, als Christine O’Neil im Melbourne Park triumphierte.

Lisicki quälte sich bei 35 Grad Hitze und starken Windböen 2:19 Stunden lang auf Court 3, ehe sie die Schweizerin Vögele ausgeschaltet hatte. „Ich habe heute sicher nicht mein bestes Tennis gespielt, aber ich habe gekämpft“, sagte die Berlinerin. Im dritten Satz lag die 22-Jährige bereits 2:4 zurück, ehe sie doch noch einen Weg fand, die Partie zu drehen. „Wenn man gut spielt und gewinnt, ist das schön. Wenn man schlecht spielt und gewinnt, ist das aber noch schöner“, sagte Lisicki, die nun auf Shahar Peer aus Israel trifft.

Petzschner war mit seiner Leistung dagegen total zufrieden. „Das war das beste Tennismatch, das ich je gespielt habe“, meinte der Bayreuther. Fast hätte er seinem phasenweise entnervten Gegner Rosol die Höchststrafe verpasst und alle drei Sätze zu Null gewonnen. „Natürlich hat man das im Kopf. So eine Chance bekommt man einmal im Leben, aber ich will mich nicht beklagen“, sagte der 27-Jährige.

Für die größte Enttäuschung des Tages sagte aus Sicht der Australier Stosur. Nachdem ihr in New York vor vier Monaten der erste Grand-Slam-Sieg der Karriere gelungen war, hatten die Australier große Hoffnungen auf die 27-Jährige gelegt. Doch Stosur war dem Druck nicht gewachsen. Besser machte es Titelverteidiger Novak Djokovic, der den Italiener Paolo Lorenzi locker mit 6:2, 6:0, 6:0 besiegte.

dpa/sag


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