Die Kabinettssitzung wird von der aktuellen Entwicklung um die Münchner Bewerbung für die Winterspiele 2018 überlagert.
Im festgefahrenen Streit um die Grundstücke für Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen ist noch lange kein Durchbruch in Sicht. Am Stand der Dinge habe sich nichts geändert, sagte der Chef der Weidegenossenschaft Garmisch, Josef Glatz, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Der Widerstand vieler Landwirte, ihre Flächen für die Winterspiele 2018 zur Verfügung zu stellen, sei ungebrochen. „Meiner Kenntnis nach hat fast keiner unterschrieben.“ Die Staatsregierung wisse aber nun um die Wünsche und Sorgen der Bauern. Seitens der Politik müsse nun „fleißig gearbeitet“ werden. Dann werde man sich erneut zusammensetzen und sehen, wie es weitergehe. „Wir haben die Ruhe - wir können warten.“
dpa