Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Fußball-Bundesliga

Freiburg schafft 2:2 gegen Angstgegner Bremen

Der SC Freiburg beweist im Abstiegskampf große Moral. Beim 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen Angstgegner Werder Bremen ließ sich der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga selbst von einem zweimaligen Rückstand nicht entmutigen.
Foto: Freiburg und Bremen haben 2:2 gespielt.

Freiburg und Bremen haben 2:2 gespielt.

© dpa

Freiburg. Vor 22.000 Zuschauern schien am Sonntag in Freiburg einmal mehr Claudio Pizarro den Unterschied zu machen - mit seinen Saisontoren 14 und 15 brachte der 33 Jahre alte Peruaner die insgesamt schwachen Bremer in der 25. und 47. Minute jeweils in Führung. Cedrick Makiadi (32.) und Jonathan Schmid (70.) mit seinem ersten Bundesligator belohnten die Freiburger mit ihren Ausgleichstreffern für leidenschaftlichen Kampf. Beide Mannschaften bringt das Unentschieden hinsichtlich der Saisonziele nicht voran.

Bremen kam auf Sieg programmiert nach Freiburg - der Sportclub hatte immerhin die letzten sieben Partien gegen die Hanseaten verloren und dabei 30 (!) Gegentore kassiert. Trotzdem agierte der Abstiegskandidat nicht ängstlich, auch wenn Trainer Christian Streich den vermeintlichen Cissé-Nachfolger Ivan Santini überraschend nicht in der Startelf aufbot.

Mit Leidenschaft und Laufbereitschaft gelang es den Gastgebern, das größere fußballerische Vermögen der Bremer wettzumachen. Sie hatten auch die ersten Torchancen: Makiadi verfehlte nach einem Eckball das Tor mit einem Schuss aus zwölf Metern (22.). Und Abwehrspieler Michael Lumb hatte kurz darauf Pech mit einem Distanzschuss ans Lattenkreuz (25.).

Die Klasse der Bremer blitzte viel zu selten auf - etwa beim feinen Zusammenspiel von Pizarro und Werders Neuzugang Zlatko Juzunovic beim Führungstor. SC-Torwart Oliver Baumann sah den Schuss des Peruaners zwar spät, unhaltbar war er aber nicht. Die Moral der Freiburger stärkte das prompte 1:1, das Makiadi nach einem Eckball von Lumb mit dem Kopf erzielte. „Das muss man anders verteidigen“, rügte Werder-Manager Klaus Allofs die eigene Abwehr zur Pause.

Mit etwas mehr Engagement und Zielstrebigkeit kamen die Bremer zur zweiten Spielhälfte aus der Kabine. Und sie konnten sich einmal mehr auf den Mann verlassen, der ihr größer Trumpf bei der angestrebten Rückkehr ins internationale Geschäft ist: Claudio Pizarro. Einen schnellen Spielzug über Markus Rosenberg und Mehmet Ekici schloss der Torjäger mit einem gefühlvollen Außenristschuss ins lange Eck ab.

Wieder musste Freiburg einen Rückstand wegstecken - und wieder gelang es gegen insgesamt schwache Bremer. Der 21-jährige Schmid überwand Wiese aus halbrechter Position mit einem Schuss, der vom Innenpfosten über die Torlinie prallte. 

dpa


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige

Umfrage der Woche

Neuer Umweltminister

Peter Altmaier ist neuer Umweltminister. Wird er seinen Job besser machen als Vorgänger Norbert Röttgen?

Bild der Woche

Ein großer Star bei Volkswagen: Herbert Grönemeyer besichtigte mit Tochter Marie und Mitgliedern seiner Band die Produktion im VW-Werk.

Ein großer Star bei Volkswagen: Herbert Grönemeyer besichtigte mit Tochter Marie und Mitgliedern seiner Band die Produktion im VW-Werk.

zur Galerie

Magazine

Videos aus Wolfsburg und Gifhorn

Freitags neu: Videos aus unserer Region

Film ab in Wolfsburg und Gifhorn: In Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender tv38 zeigen wir ausgewählte Ereignisse in der Region auch als Video. Schauen Sie rein! mehr


 

Videos

Die Welt im Film

Hier können Sie sich zu allen Bereichen informieren, egal ob es sich um Nachrichten aus aller Welt handelt oder die Filmtrailer der aktuellen Kinowoche. Für jeden ist etwas dabei. mehr