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Olympia 2016
Olympia: Welche VfLerinnen jubeln am Samstag über Gold?

Frauenfußball Olympia: Welche VfLerinnen jubeln am Samstag über Gold?

Belo Horizonte. Auf nach Rio! An den letzten Tagen der Olympischen Spiele ziehen die DFB-Frauen ins Athletendorf und bereiten sich dort auf die historische Chance vor: Eine Goldmedaille im Frauen-Fußball. Und am Freitag (22.30 Uhr) sind sechs Spielerinnen des VfL Wolfsburg im Finale gegen Schweden dabei.

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Für Deutschland: Alexandra Popp (l.) steht als eine von sechs VfLerinnen im Olympia-Endspiel.

Quelle: Imago

Almuth Schult, Babett Peter, Lena Goeßling, Isabel Kerschowski und Alexandra Popp werden in der Riesenschüssel des Maracana-Stadions im deutschen Kader stehen, ihre Vereinskollegin Nilla Fischer läuft für Schweden auf. „Ich kann das noch gar nicht richtig fassen“, strahlte Popp nach dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Kanada. „Für uns geht ein großer Traum in Erfüllung“, meint die Angreiferin, die gegen Kanada einiges einstecken musste.

Einen starken Auftritt in Belo Horizonte hatte Torhüterin Almuth Schult, die mit mehreren Glanzparaden die Null für die DFB-Elf festhielt. Auch die eingewechselten Lena Goeßling (kam für die schwache Spielmacherin Dzenifer Maroz-sán) und Isabel Kerschowski halfen mit, die erste Olympia-Finalteilnahme zu sichern. Die VfLerinnen freuten sich riesig über den Einzug ins Endspiel. Goeßling gab sich bereits kämpferisch und schrieb nach dem Sieg auf ihrer Facebook-Seite: „Yeah Finale... Jetzt wollen wir die Gold-Medaille holen am Freitag...“.

Trainer Ralf Kellermann und die Kolleginnen der Olympiafahrerinnen hatten sich die Kanada-Partie im Trainingslager in Walchsee angesehen.

Mit dem 300. Sieg der Länderspielgeschichte buchten die DFB-Frauen das Ticket nach Rio und bekommen nun an den letzten Tagen noch die volle Dosis Olympia-Feeling. „Was wir geschafft haben, muss man erst mal sacken lassen und realisieren. Wir sind mega stolz, dass wir nun nach Rio fahren und ins Dorf einziehen“, jubelte Spielführerin Saskia Bartusiak nach dem 100. Länderspiel ihrer Karriere. „Das macht Olympia auch aus, dass man ins olympische Dorf kann. Hätten wir verloren, wären wir gar nicht ins Dorf gekommen. Das wäre komisch gewesen“, sagte Melanie Behringer. Die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München hatte per Elfmeter das 1:0 besorgt (21.) und damit ihren fünften Treffer im fünften Turnierspiel erzielt. Ihre Klubkollegin Sara Däbritz (59.) machte mit dem Tor zum 2:0 schließlich alles klar. Die Bayern stellen übrigens mit fünf Spielerinnen für die DFB-Auswahl das zweitgrößte Aufgebot für die dieses Finale.

von Dieter Kracht und Maximilian Haupt

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