Pille und Kondome kostenlos? Wenn es nach dem Willen der Linken in Niedersachsen geht, soll dies künftig zumindest für Hartz-IV-Empfänger kein Problem mehr sein. Die Abgeordneten wollen in der nächsten Woche einen Antrag einbringen, der die Krankenkassen zur Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel für Sozialschwache verpflichtet. Der Hartz-IV-Regelsatz sehe 13 Euro pro Monat für Medikamente und medizinische Versorgung vor, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Patrick Humke-Focks. Damit lasse sich Verhütung nicht bezahlen. Die Diakonie hatte im Herbst ebenfalls kostenlose Verhütungsmittel für Hartz IV-Empfänger gefordert, um ungewollte Schwangerschaften zu verhindern.
lni