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Niedersachsen Finanzamt wirft FDP-Politiker Bode Steuerhinterziehung vor
Nachrichten Politik Niedersachsen Finanzamt wirft FDP-Politiker Bode Steuerhinterziehung vor
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00:15 26.06.2017
Von Michael B. Berger
 Bode bestätigte der HAZ, dass Ermittlungen gegen ihn liefen, betonte indes, er habe ein völlig reines Gewissen. Quelle: dpa
Hannover

Der frühere Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) lässt sein Amt als Obmann im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss ruhen, der die Affäre um Auftragsvergaben der rot-grünen Landesregierung untersuchen soll. Der Grund für Bodes plötzlichen Rückzug sind staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den 46-jährigen FDP-Landtagsabgeordneten. Dem gelernten Bankkaufmann wird Steuerhinterziehung vorgeworfen. Bode bestätigte der HAZ, dass Ermittlungen gegen ihn liefen, betonte indes, er habe ein völlig reines Gewissen.

Nach Informationen der HAZ kreisen die Vorwürfe um die Konditionen des Aufhebungsvertrages, den Bode 2014 mit einem Wohnungsbauunternehmen geschlossen hatte. Bode sicherte der Staatsanwaltschaft volle Kooperation zu. "Ich hoffe, wir können die Sache schnell klären."

Bode war von 2009 bis 2013 Wirtschafts- und Verkehrsminister in Niedersachsen, wechselte nach der Landtagswahl, in der CDU und FDP die Regierung verloren, wieder in die freie Wirtschaft - als Geschäftsführer eines Wohnungsbauunternehmens. Er gehört zu den schärfsten Kritikern der rot-grünen Regierung

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