Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Niedersachsen Dinklage sitzt noch immer auf seinem Goldschatz
Nachrichten Politik Niedersachsen Dinklage sitzt noch immer auf seinem Goldschatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:37 02.04.2018
„Wir beobachten den Goldpreis“: Dinklage will den Fund möglichst gewinnbringend verwerten. Quelle: Foto: dpa
Dinklage

Auch mehr als ein Jahr nach dem Fund zahlreicher Goldmünzen auf einem Friedhof in Dinklage hütet die Stadt ihren Schatz. Seit einem Jahr dürfte sie den Fund verwerten, doch noch hält die Stadt still. „Wir beobachten den Goldpreis“, sagte der Vertreter des Bürgermeisters, Carl Heinz Putthoff. Die sieben Plastikboxen mit Geldscheinen und Goldmünzen unterschiedlicher Prägungen waren im Juni 2016 aufgetaucht. Arbeiter fanden sie beim Baggern auf dem Friedhof. Über den Wert bewahrt die Stadt Stillschweigen. Ein Eigentümer hat sich bislang nicht gemeldet.

Goldpreis ist gestiegen

Nach dem Verstreichen einer Frist ist es der Stadt seit rund einem Jahr erlaubt, das Gold zu verwerten. Seitdem ist der Goldpreis um etwa acht Prozent gestiegen. Bis vor kurzem hatte es lange kaum Kursbewegungen gegeben, zuletzt war Gold aber aus Sorge vor einem von US-Stahlzöllen ausgelösten Handelskonflikt wieder etwas stärker gefragt.

Sicher ist sicher

Dinklage dürfte das Geld ohnehin frühestens Ende März 2020 in den Haushalt einplanen, wie Putthoff sagte. Bis dahin könne sich der Eigentümer noch melden und hätte Anspruch auf den Wert des Fundes. Es solle demnächst eine interne Beratung geben, wie die Stadt weiter verfahren will, sagte Putthoff.

Die Stadt werde versuchen, den größtmöglichen monetären Gewinn aus dem Fund zu machen, hatte Bürgermeister Frank Bittner im vergangenen Jahr angekündigt. Nach der Rechtsauffassung der Stadt sind die Boxen mit dem wertvollen Inhalt sogenannte unanbringbare Sachen. „Es handelt sich nicht um eine Fundsache“, betonte Bittner damals und erklärte: „Finden kann man nur, was andere verloren haben – so die momentane Rechtsauffassung.“ Die Auslegung kommt der Stadt zugute, denn so greift das Fundrecht nicht. Nach dem Fundrecht hätte der Finder – also ein Bauarbeiter – nach einer gewissen Zeit ein Recht auf den Fund, wenn sich kein Eigentümer meldet.

Von Oliver Pietschmann

Niedersachsen Vorsitzender der Jüdischen Gemeinden - Fürst warnt vor Antisemitismus

Vor zunehmenden Antisemitismus hat Michael Fürst gewarnt. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden sieht den Zuzug Hunderttausender Migranten als Ursache dafür.

30.03.2018
Niedersachsen Vorschlag gegen Personalmangel in Kitas - Land will Erziehern die Ausbildung zahlen

In Niedersachsen fehlen massenhaft Erzieherinnen und Erzieher. Die FDP schlägt vor, massiv in die Ausbildung der Pädagogen zu investieren. Das Kultusministerium  kündigte an, das Schulgeld übernehmen zu wollen

01.04.2018

Bei Stickstoff und Phostphat werden in vielen Landkreisen die Grenzwerte überschritten. Das Grundwasser ist weiterhin stark mit Nitrat belastet.

31.03.2018